Büroklima.

Lieber etwas zu frisch als warm.

„Die eine Wohlfühl-Temperatur für alle gibt es leider nicht, das ist sehr individuell.“ bestätigte Dr. Kersten Bux von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Mit unseren Tipps kann man es wohl nicht allen recht machen, aber vielleicht vermeidetvermeidet man zumindest Stress im gemeinsamen Büro.

Die Arbeitsstätten-Richtlinie schreibt eine Mindesttemperatur von 20 Grad für leichte Tätigkeiten im Sitzen vor. Eine Temperatur von 26 Grad sollte jedoch nicht überschritten werden. Denn die Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit sinken, je höher die Temperatur steigt.

Was können Sie also tun?
Drei Minuten Stoßlüften pro Stunde reicht völlig aus. Das gibt frische Luft im Raum, kühlt das Zimmer jedoch nicht aus.

Bei den derzeitigen Energiepreisen freut sich über dieses Vorgehen auch Ihr Geldbeutel.

Da die Temperaturempfindungen trotzdem immer unterschiedlich sind, empfiehlt sich bei Ihrer Kleidung die „Zwiebeltechnik“. Denn bei mehreren dünnen Kleidungsschichten isoliert die Luft zwischen den Kleidungsstücken und wenn es zu warm wird, können Sie einfach eine Schicht ablegen.

„Eigentlich ist es einfach, im Büro gesund durch die Heizperiode zu kommen. Manchmal ist jedoch etwas Rücksicht nötig, damit das „Klima“ im Büro stimmt.“ so Dr. Bux.