Mit der Weiterentwicklung der Arbeitswelt hat sich auch das Bewegungsverhalten der „Bürohengste“ grundlegend verändert. Der Büroarbeitsplatz macht viele von uns zu Sitzenbleibern.
Wie viele Stunden am Tag verbringen Sie sitzend? Haben Sie sich schon einmal diese Frage gestellt? Vom Weg ins Büro, dem stundenlangen Sitzen am Arbeitsplatz bis hin zur Couchzeit vor dem Fernseher - Sie werden über das Ergebnis erstaunt sein.
Bei der Bildschirmarbeit werden insbesondere die Augen und der Rückenbereich stark beansprucht. Genau in diesem Bereich treten auch die meisten Gesundheitsbeschwerden auf.
Es ist daher wichtig, seinen Arbeitsplatz ergonomisch zu gestalten und sich mehr zu bewegen und zu entspannen.
Suche nach Bewegungsmöglichkeiten
Beginnen Sie damit, sich Bewegungsmöglichkeiten zu suchen. Bei welchen Gelegenheiten können Sie Ihren Tagesablauf körperlicher gestalten?
Sind Sie bisher mit dem Auto in die Firma gefahren? Versuchen Sie es doch einmal mit dem Fahrrad.
Fahren Sie mit Bus und Bahn? Dann steigen Sie doch ein oder zwei Haltestellen vorher aus und gehen den Rest zu Fuß.
Eine weitere, einfache Möglichkeit ist es, auf den Fahrstuhl oder die Rolltreppe zu verzichten. Nehmen Sie die Treppe. Beginnen Sie beispielsweise damit, jede Woche eine Etage mehr zu Fuß zu bewältigen. Sie werden spüren, wie schnell sich Ihr Körper daran gewöhnt und wie fit Sie sich bereits nach kurzer Zeit fühlen werden.
Arbeitsplatzgestaltung
Müssen Sie unbedingt sitzen, wenn Sie telefonieren? Wenn Sie Ihre Post lesen, muss das auch im Sitzen sein? Nein!
Den Arbeitsplatz bewegungsfreundlich einrichten, ist eigentlich ganz einfach:
„Überlisten“ Sie sich selber und stellen Sie den Drucker oder das Fax in einen anderen Raum. Erledigen Sie so viele Tätigkeiten wie möglich nicht sitzend. Sollten es die räumlichen Gegebenheiten zulassen, nutzen Sie doch ein Stehpult. Befreien Sie sich vom Sitzen und der ständigen „Stuhlfessel“.
Auf dem Stuhl
Natürlich können nicht alle Aufgaben im Stehen erledigt werden. Achten Sie daher auf eine gesunde Sitzhaltung und sorgen Sie für dynamisches Sitzen. Stellen Sie dazu Ihren Stuhl korrekt ein. Tipps für einen rückenfreundlichen Arbeitsplatz finden Sie bei unserem Partner netdoktor.de.
In der Pause
Die Realität sieht es doch so aus: In der Pause bewegen sich die wenigsten Kolleginnen und Kollegen. Und wenn doch, dann maximal bis in die nah gelegene Kantine.
Nutzen Sie Ihre Mittagspause für mehr Bewegung. Mit einem kurzen Spaziergang wird der Kopf frei und man kann neu auftanken.
Auch am Arbeitsplatz sollten Sie sich hin und wieder zurücklehnen und sich entspannen. Auf unserer Seite "Fit in die Pause mit 3 x 3" haben wir Ihnen kurze, schnell durchzuführende Übungen zusammengestellt.