Gemeinsam gegen Betrug im Gesundheitswesen

Mehr oder weniger regelmäßig liest man in der Presse über schwarze Schafe im Gesundheitswesen, die versuchen, nie erbrachte Leistungen abzurechnen oder einen Schwarzhandel mit Versichertenkarten betreiben. Viele erinnern sich gewiss auch an die Schlagzeilen zum Herzklappenskandal. Dies alles sind meist Einzelfälle, die bekannt werden. Daher ist es schwer abzuschätzen, wie hoch die tatsächlichen finanziellen Schäden sind, für die letztendlich alle Krankenversicherten mit ihren Beiträgen aufkommen müssen.

 

Sie könnten uns daher helfen: Sofern Sie einen konkreten Verdacht oder glaubhafte Hinweise auf Fehlverhalten im Gesundheitswesen haben, möchten wir Sie bitten, uns dies mitzuteilen. Schildern Sie uns den Sachverhalt so ausführlich wie möglich (z. B. auf dem beigefügten Formular). Allerdings bedeutet nicht jede fehlerhafte Abrechnung gleich Betrug oder Korruption. Ein bloßes Versehen ist natürlich etwas anderes als eine strafbare Handlung. Wir werden aber jedem begründeten Hinweis nachgehen und garantieren Ihnen absolute Vertraulichkeit. Sie können Ihren Hinweis auch anonym abgeben. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen jedoch, dass anonyme Hinweise oft noch Fragen offen lassen, die für die Weiterverfolgung Ihres Hinweises und somit zur Aufklärung unerlässlich wären.

 

Im Interesse unserer Kunden haben wir daher eigens eine Stelle eingerichtet, die begründeten Verdachtsfällen gezielt nachgeht.

 

Kontakt: SBK, Rüdiger Holub, Heimeranstraße 31, 80339 München, Telefon (0 89) 62 70 02 80, Fax (0 89) 62 70 03 34, ruediger.holub@sbk.org