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Insektenstiche – die Natur bringt Linderung

Mücken mögen die Kombination von starkem Regen und warmem Sommerwetter. Wir stellen einige wirksame Mittel aus der Natur vor, die Schutz vor Mücken, Wespen und anderen Stechinsekten bieten sowie die Beschwerden nach Stichen lindern.

 

Stiche vermeiden

Das beste Mittel gegen Insektenstiche ist, sie zu vermeiden. Insektenschutzgitter an den Fenstern oder ein Moskitonetz über dem Bett bieten bereits guten Schutz. Neben zahlreichen Haut-Sprays und -Cremes zur Insektenabwehr, gibt es auch wirksame Mittel aus der Natur, welche die unerwünschten Gäste – vor allem Mücken – vertreiben. Die ätherischen Öle aus Zitronengras, Anis, Eukalyptus, Bergamotte oder Lavendel sind oft in Anti-Mücken-Kerzen enthalten, ein paar Tropfen des Öls in einer Duftlampe oder auf der Kleidung erzielen die gleiche abschreckende Wirkung. Ein Topf mit der jeweiligen Pflanze auf dem Fensterbrett bildet eine natürliche Mückenbarriere. Um Wespen vom Kaffeetisch im Garten fernzuhalten, genügen einige Zitronenschreiben, die mit Gewürznelken gespickt sind.

 

Zuerst kühlen

Trotz aller Abwehrmaßnahmen vergeht kein Sommer ohne, dass es doch passiert. Bei allen Insektenstichen ist es im ersten Schritt sinnvoll, die Haut zu kühlen. Das kann zum Beispiel mit einem Eiswürfel oder einem Klecks Joghurt passieren. Auch Speichel kühlt und unterstützt die Heilung der Einstichstelle. Mit Essigwasser und Zitronen- oder Zwiebelscheiben, die auf den Stich aufgelegt werden, erzielt man ein ähnliches Ergebnis. Empfehlenswert gegen den Juckreiz sind außerdem Lavendel- und Teebaumöl.

 

Vorsicht bei Allergien

Grundsätzlich sind die Stiche der Insekten in unseren Breiten für die meisten Menschen ungefährlich. Eine Ausnahme bilden Allergiker. Für Personen, die gegen Wespen- oder Bienengift allergisch sind, kann schon ein einziger Stich lebensgefährliche Folgen haben. Kommt es zum Stich, ist es vor allem wichtig, Ruhe zu bewahren. Ist die Allergie bekannt, tragen Betroffene in der Regel ein Notfall-Set bei sich, das Leben retten kann. Trotzdem sollte sofort ein Notarzt gerufen werden. Tritt eine allergische Reaktion nach einem Stich zum ersten Mal auf, ist ebenfalls schnelles Handeln  geboten. Das Aussaugen der Stichwunde oder das Abbinden von Gliedmaßen oberhalb des Stiches kann die Ausbreitung des Giftes im Körper eindämmen. Sollte die gestochene Person Fieber bekommen und über Schwindel, Übelkeit oder Atemnot klagen, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen. Gleiches gilt auch für Insektenstiche, die außergewöhnlich stark anschwellen, schmerzen oder sich entzündet haben.

 

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Allergisch auf Insektenstiche

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