
Wer in tropische und subtropische Regionen reist, sollte die Gefahr einer Malariainfektion nicht unterschätzen: Jährlich stecken sich rund 700 Deutsche mit Malaria an, vor allem in Afrika südlich der Sahara, in Süd- und Mittelamerika sowie in Süd- und Südostasien. Auf eine Reise dorthin braucht trotzdem niemand zu verzichten: Mit einer Malariaprophylaxe kann man der Erkrankung vorbeugen. Ob eine solche medikamentöse Behandlung angebracht ist, sollte aber auf jeden Fall mit einem Arzt abgesprochen werden. Die SBK übernimmt als eine der wenigen Krankenkassen 70 Prozent der Prophylaxe-Kosten. Ebenso kann man einer Malariainfektion vorbeugen, indem sich vor Mückenstichen schützt: Insektengitter und Klimaanlage sorgen dafür, dass Räume mückenfrei bleiben. Wer seine Nächte in wackligen Hütten oder Zelten verbringt, schläft am sichersten unter einem engmaschigen Moskitonetz. Auch ätherische Öle, Anti-Mücken-Kerzen und Räucherspiralen halten Blutsauger fern. Helle und lange Kleidung schützt vor Stichen, insektenabweisende Cremes und Lotionen schützen unbedeckte Hautstellen. Allerdings bieten all diese Vorkehrungen keinen absoluten Schutz. Deshalb: Bei anhaltendem Fieber oder dem kleinsten Verdacht auf eine Infektion sofort einen Arzt aufsuchen. Wird eine Malariaerkrankung rechtzeitig behandelt, ist sie in der Regel auch heilbar.

So schön verreisen ist: geklaut wird leider fast überall. Damit man nicht ohne Hab und Gut aus dem Urlaub zurückkehrt, ist es sinnvoll, einige Dinge zu beachten. Taschendiebe treiben vor allem an touristischen Plätzen gern ihr Unwesen. Wird man angerempelt, mit Eis bekleckert oder fragt jemand mit der Karte in der Hand nach dem Weg, ist Vorsicht geboten. All das sind nämlich beliebte Ablenkungsmanöver, um dem potenziellen Opfer die Börse aus der Tasche zu ziehen. Damit Langfingern der Diebstahl schwer gemacht wird, gehören Geld und Papiere möglichst nahe an den Körper, am besten in verschlossene Innentaschen der Kleidung. Außerdem gilt: Nur so viel Geld wie nötig in das Portemonnaie stecken, den Rest lieber im Hotel-Safe aufbewahren. Wer im Auto unterwegs ist: Immer abschließen und keine Wertsachen, Papiere oder Wohnungsschlüssel darin aufbewahren. Damit Kreditkarte und Handy im Falle eines Diebstahls schnell gesperrt werden können, ist es ratsam, die wichtigsten Telefonnummern separat aufzubewahren. Wer mit wertvollem Gepäck unterwegs ist, sollte sich überlegen, eine Gepäckversicherung abzuschließen. Die bezahlt in der Regel nicht nur gestohlene sondern auch abhanden gekommene oder zerstörte Gegenstände.

USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Wenn es darum geht, in die Vereinigten Staaten einzureisen wird es einem eher schwer gemacht. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben die USA die Einreisebedingungen ständig verschärft. Nun sind am 1. November 2010 neue Bedingungen in Kraft getreten: Reisende, die ohne Visum in die USA fliegen, müssen sich möglichst 72 Stunden vor Abflug mittels Internet eine elektronische Reiseerlaubnis einholen, die „Electronic System for Travel Authorization (ESTA)“. Dieser Antrag kostet seit September dieses Jahres 14 US-Dollar. Wenigstens gilt die einmalig erteilte Erlaubnis für beliebig viele Einreisen innerhalb von zwei Jahren. Weitere Neuerung: Im Rahmen des „Secure Flight“-Programms (TSA) müssen Fluggesellschaften personenbezogene Daten bis spätestens 72 Stunden vor Abflug an die US-Behörden übermitteln. Damit sollen Passagierdaten rechtzeitig mit der „Watch List“ verglichen werden, um zu verhindern, dass verdächtige Personen ins Flugzeug gelangen können. Folgende Passagierdaten werden verlangt: Der vollständige Name, auch alle Vornamen, die im Pass stehen. Außerdem das Geburtsdatum, das Geschlecht und, falls vorhanden, die Redress Nummer (diese erhält ein Passagier wenn geklärt wurde, dass er unberechtigter Weise auf der „Watch List“ stand.)
Hier können Sie die elektronische Reiseerlaubnis beantragen: https://esta.cbp.dhs.gov