
Die SBK bietet ihren Versicherten ein Hausarztmodell an - derzeit in Baden-Württemberg und Bayern. Versicherte können sich freiwillig vertraglich an ihren Hausarzt binden: Sie konsultieren dann mindestens ein Jahr lang nur diesen Hausarzt. Vor Terminen bei Fachärzten gehen sie ebenfalls erst zum Hausarzt, ausgenommen Frauen-, Kinder- und Augenarzt. Eine Befreiung von der Praxisgebühr ist nicht enthalten. Das Modell soll vor allem die Stellung des Hausarztes als Lotse in der medizinischen Versorgung stärken.
Die hausarztzentrierte Versorgung eignet sich unter anderem für Menschen, die häufig Kontakt zu ihrem Hausarzt haben und denen die intensive Betreuung durch den Hausarzt wichtig ist – zum Beispiel alte und chronisch kranke Menschen. Zudem ist das Modell für Patienten interessant, die neben vielen Besuchen beim Hausarzt auch immer wieder Fachärzte konsultieren müssen und die Steuerung durch den Hausarzt als Erleichterung empfinden. Wo sie nicht ohnehin schon gängige Praxis ist führen die beteiligten Hausärzte Abendsprechstunden ein und bieten kurze Wartezeiten.
SBK-Versicherten kostet die hausarztzentrierte Versorgung nichts extra. Umgekehrt ist auch keine Befreiung von der Praxisgebühr enthalten. Die SBK investiert für diese Verträge zukünftig mehrere Millionen Euro extra pro Jahr als hausärztlichen Zusatz-Honorare. Auch in anderen Bereichen, zum Beispiel bei Vorsorgeuntersuchungen für Kinder baut die SBK ihre Leistungen weiter aus und verbessert so die Versorgung der Menschen. Dies ist möglich auf der Grundlage einer soliden Finanzpolitik, von der alle Versicherten dauerhaft profitieren. Bestes Beispiel Zusatzbeitrag: Viele Krankenkassen haben bereits Zusatzbeiträge eingeführt oder sie für 2011 angekündigt. Nicht so die SBK, die 2011 keine Zusatzbeiträge erheben wird und damit ihre Versicherten entlastet.
Die Teilnahme an der hausarztzentrierten Versorgung ist freiwillig. Wer nicht daran teilnimmt, der hat dadurch keinen Nachteile in der Behandlung durch den Arzt.
SBK-Versicherte können über eine Einschreibung bei Ihrem Hausarzt an dem Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen. Und das sollten Sie rund um die Einschreibung und die Konditionen wissen:
Ist die hausarztzentrierte Versorgung für mich die richtige Wahl? Welche Vor- oder Nachteile bieten sich für mich? Müssen mitversicherte Kinder eigens eingeschrieben werden? Gibt es in der hausarztzentrierten Versorgung Änderungen bei der Behandlung durch den Arzt? Wenden Sie sich bei Fragen rund um die hausarztzentrierte Versorgung an Ihren Hausarzt oder an Ihren Kundenbetreuer der SBK. Den Kontakt zu Ihrem persönlichen Kundenberater finden Sie übrigens schnell und bequem mit der Kundenberatersuche.