Ziel von SBK MedPlus ist es, Ihnen im Rahmen der Nachsorge genau die Stabilität und Sicherheit zu bieten, die Sie brauchen, um sich wieder sicher und wohl zu fühlen. Besonders am Herzen liegt uns, Sie bei der Bewältigung der vielen seelischen Belastungen zu unterstützen, z. B. in Beruf und Partnerschaft. Neben den psychosozialen Angeboten stellen wir für Sie eine fortschrittliche Nachsorge in den Vordergrund, die auf aktuellen und wissenschaftlich abgesicherten Erkenntnissen beruht.
Grundsätzlich entspricht die Qualität der Nachsorge bei SBK MedPlus den hohen Standards des gesamten Programms. Wir sind uns bewusst, dass die Berücksichtigung Ihrer individuellen Bedürfnisse für den Heilungsprozess genau so wichtig ist, wie die medizinische Behandlung selbst. Dies beweisen auch wissenschaftliche Studien: Wenn keine Krankheitssymptome vorliegen, sind das ausführliche Gespräch mit Ihrem Arzt und die gründliche körperliche Untersuchung in der Nachsorgephase wichtiger als häufige apparative Untersuchungen. Einzige Ausnahme ist die jährliche Mammografie. Denken Sie bitte auch an die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust.
Ihre Krankheit lässt sich besser verarbeiten, wenn Sie Ihre seelische Verfassung bewusst wahrnehmen und auch das soziale Umfeld in Ihre Therapie einbeziehen. Gespräche sind hier sehr hilfreich und unterstützen bei individuellen Problemlösungen. Bei schweren psychischen Problemen sorgt SBK MedPlus dafür, dass entsprechende Spezialisten mit einbezogen werden. Zu den ärztlichen Beratungsaufgaben gehört auch die Berücksichtigung hormoneller Probleme - etwa bei der Frage, ob Sie Hormonpräparate nach Eintritt der Wechseljahre oder zur Schwangerschaftsverhütung einnehmen dürfen.
Ihre Nachsorgephase mit SBK MedPlus umfasst die ersten fünf Jahre nach der Erstbehandlung. Sie erhalten von uns einen Nachsorgepass, der Sie an wichtige Termine erinnert. Natürlich steht es Ihnen offen, bei Bedarf jederzeit und unabhängig von den vorgesehenen Untersuchungsterminen einen Arzt aufzusuchen.
Untersuchung | Erstes bis fünftes Jahr nach Erstbehandlung |
|---|---|
Anamnese (ausführliches Gespräch über Krankheitsverlauf und subjektives Befinden) und körperliche Untersuchung | alle 3 Monate in den ersten 3 Jahren, alle 6 Monate in den Fogejahren |
Beratungsgespräch | alle 3-6 Monate |
Mammografie nach brusterhaltender Therapie: Kontrolle der operierten Brust bzw. der anderen Brust | alle 6 Monate bzw. 12 Monate |
Mammografie nach Brustentfernung: Kontrolle der anderen Brust | einmal jährlich |
gesetzliche Früherkennung | einmal jährlich |
Oberstes Ziel der regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen ist, das Wiederauftreten eines Tumors (Rezidivs) in der Brust und eventuell aufgetretene Absiedelungen des Tumors (Metastasen) frühzeitig zu entdecken. Rechtzeitiges Erkennen ist hier ein entscheidender Vorteil.
Darauf folgt eine eingehende körperliche Untersuchung, bei der vor allem nach Symptomen eines Tumorrezidivs gesucht wird. Zur Nachsorge gehört auch die Beratung zu verschiedenen Möglichkeiten der psychischen, sozialen, familiären, körperlichen und beruflichen Rehabilitation. Bei der körperlichen Reha berät man Sie z. B. Ihrer körperlichen Belastbarkeit entsprechend über spezielle Trainingsprogramme.
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