
Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit bilden ein körperliches Repertoire ab, das so alt ist wie der Mensch selbst. Während der Lebensrhythmus früher diese Fähigkeiten automatisch abforderte, müssen wir sie heutzutage meist trainieren.
Ausdauertraining trainiert die Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung. Wer eine gute Ausdauer besitzt, kann länger laufen, Rad fahren, schwimmen usw. Außerdem werden das Herz-Kreislauf- System, die Atemorgane, der Energiestoffwechsel, aber auch das Immunsystem gestärkt.
Kraftübungen bewirken, dass die Muskeln, die Kraftwerke unseres Körpers, stärker ausgebildet werden. Dabei werden sie einer zeitlich begrenzten hohen Spannung ausgesetzt. Damit zwingen wir sie, Widerstände zu überwinden und bislang schlummernde Muskelfasern ebenfalls „aufzuwecken“. Geeignete Kraftsportarten sind z. B. Rudern, Klettern oder Krafttraining.
Beweglichkeitstraining mobilisiert die Gelenke, macht sie geschmeidig und bewegungsbereit. Es reduziert die Verletzungsanfälligkeit und beugt Muskelverkürzungen und Verspannungen vor, wie sie zum Beispiel durch langes Sitzen am Schreibtisch entstehen. Die Beweglichkeit fördern Sportarten wie Tennis, Tai Chi oder Yoga.