Diabetes, im Volksmund auch Zucker genannt, zählt zu den Stoffwechselerkrankungen. Allein in Deutschland leiden rund 4 Millionen Menschen an Diabetes mellitus. Dabei steht dem Körper das Hormon Insulin nicht in ausreichender Menge zur Verfügung - ein Mangel, der verschiedene Ursachen haben kann. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet und hat die Aufgabe, den Blutzuckerhaushalt zu regulieren.
Im Blut kommt Zucker als Glukose vor, die von allen Körperzellen benötigt wird. Zu viel Glukose belastet aber die Blutgefäße. Das Insulin hilft dabei, die Glukose aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Hat der Körper zu wenig Insulin, bleibt die gesamte Glukose im Blut und schädigt auf Dauer die Blutgefäße.
Der Typ-2-Diabetes zählt zu den typischen Wohlstandskrankheiten. Die Veranlagung dazu kann man zwar erben, trotzdem sind die auslösenden Faktoren Übergewicht und zu wenig Bewegung. 80 Prozent bis 90 Prozent aller an Diabetes-Typ-2-Erkrankten leiden unter Übergewicht. Um die vermehrte Nahrungsaufnahme zu verarbeiten, braucht der Körper mehr Insulin und kurbelt die Produktion an. Auf Dauer ermüden jedoch die produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse und durch das vorübergehende Überangebot an Insulin werden die Zellen zunehmend unempfindlicher. Das Ergebnis: ein überhöhter Blutzuckerspiegel.
Wie vermeiden Sie Spätschäden? Was können Sie konkret gegen Über- bzw. Unterzuckerung in der Einstellungsphase tun?
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