Wann spricht man von einer Erkältung, wann von einer Grippe? Eine klare Abgrenzung ist oftmals gar nicht möglich, denn die Symptome sind meist dieselben.
Ein Indiz für eine Grippe kann aber die Plötzlichkeit sein, mit der die Symptome auftreten. Menschen mit Grippe fühlen sich deutlich schlapper und müder als bei einer normalen Erkältung. Starke Kopf- oder Gliederschmerzen sowie hohes Fieber – oft über 40°C – sind ebenfalls deutliche Hinweise auf einen grippalen Infekt.
Gefährlich wird eine Grippe überwiegend für Personen mit einer herabgesetzten Immunabwehr, zum Beispiel für chronisch Kranke und Senioren. Besteht bei diesen Personen der Verdacht auf einen grippalen Infekt, muss schnell gehandelt werden, denn jedes Jahr endet die Grippewelle für viele alte und kranke Menschen tödlich. Am besten ist es deshalb, sich beim Hausarzt einer Grippeschutzimpfung zu unterziehen, die jedes Jahr erneuert werden sollte. Um den vollen Schutz zu haben, sollte man zwischen Oktober und Dezember zur Impfung gehen, bevor erfahrungsgemäß die erste Grippewelle einsetzt.
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