
Dem Alltag einfach mal entfliehen – mit kleinen und großen Auszeiten. Da wir täglich auf die eine oder andere Art an unser Limit gehen, ist es wichtig, eine angemessene Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden.
„Das schaffe ich schon“, lautet die tapfere Devise, mit der wir uns den überfrachteten Terminkalender schnappen, doch inzwischen sind wir – von uns selbst häufig unbemerkt – zur „Schnapp-Atmung“ übergegangen sind. Damit sich die Hektik des Alltags nicht in Stresssymptomen wie Schlafstörungen, Kopf-, Rückenschmerzen oder Störungen im Magen-Darm-Trakt niederschlägt, sollten wir durch regelmäßige Entspannung gegensteuern.
Bewusst gewählte Auszeiten tun dem Körper und der Seele gut. Mit allgemeingültigen Ratschlägen sind Experten jedoch eher vorsichtig, denn was für den einen gut ist, muss für den anderen nicht unbedingt stimmig sein. Entspannungstechniken gibt es wie Sand am Meer: Sie können aktiv oder passiv sein. Einige sind mentale Methoden (wie autogenes Training oder Meditation), andere werden körperlich erfahren (Massagen, Saunagänge, progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder fernöstliche Techniken wie Tai-Chi). Vielleicht sind Sie eher der Typ, der durch Aktivität Entspannung erfährt, oder Sie perfektionieren lieber die Kunst des Innehaltens und möchten sich passiv selbst erleben.
Finden Sie heraus, was zu Ihnen passt. Denn am wichtigsten ist es, die gefundene Form des Abschaltens fortlaufend anzuwenden. Da hilft es, sich ein festes Ritual einzurichten und dieses ein- bis zweimal die Woche zu zelebrieren. Schreiben Sie es vielleicht sogar in Ihren Terminkalender – und schalten Sie das Handy aus.