
Herzerkrankungen sind – trotz zahlreicher Präventionsanstrengungen – immer noch die häufigsten Erkrankungen und Todesursachen in Deutschland. Bei den Herzinfarkten gehen Experten sogar von einer Steigerung der Neuerkrankungen um 75 Prozent bis zum Jahr 2050 aus.
Herzerkrankungen sind natürlich zunächst einmal für die Betroffenen ein derber Schlag, aber sie sind auch gesellschaftlich und volkswirtschaftlich nicht zu vernachlässigen. So wurden im Jahr 2008 rund 37 Milliarden Euro der Krankheitskosten für die Prävention, Behandlung und Pflege von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgegeben und verursachten laut dem BKK Gesundheitsreport 2009 Herz-Kreislauf-Erkrankungen 62 Arbeitsunfähigkeitstage je 100 Pflichtmitglieder im Jahr 2008.
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Die SBK hat 750 Versicherte befragt, wie sich ihr Leben nach der Diagnose geändert hat und was sie im Rückblick anders gemacht hätten.
Im Rahmen des Programms KardioPro können Versicherte ihr Risiko am Herzen zu erkranken ermitteln lassen. Je nach Risiko erfolgt im Anschluss eine gezielte Vorsorge bzw. Behandlung. Die SBK hat Daten aus diesem Programm ausgewertet.
Längerfristige Anspannung, beispielsweise durch Stress, Ärger oder Angst, kann unser Herz aus dem Gleichgewicht bringen. Der Herzschlag reagiert dann nicht mehr angemessen auf die Situation. Und das wiederum kann zu dauerhaften, gesundheitlichen Problemen führen. Erste Anhaltspunkte, ob unser Herz richtig schlägt oder ob es beispielsweise durch zu viel Stress aus dem Gleichgewicht geraten ist, kann eine so genannte Herzraten-Variabilitäts-Messung (HRV-Messung) geben.
Die häufigsten Herzkrankheiten sind Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche (Herzinsuffizienz).
Kurzbeschreibungen der Krankheiten
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