München, 19. August 2009 – Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK wird auch weiterhin keinen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten erheben und die Beiträge stabil halten. Im Vorfeld hatte die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) als erste Krankenkasse angekündigt, einen Zusatzbeitrag zu erheben.
Schon bei der Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 mit einheitlichen Beitragssätzen hatte die SBK angekündigt, 2009 keine Zusatzbeiträge zu erheben – obwohl die SBK durch den Fonds finanziell belastet wird und zusätzliches Geld an andere Krankenkassen abführen muss. „Die SBK hat schon immer Wert darauf gelegt, mit dem Geld der Versicherten gut zu wirtschaften“, sagt Vorstand Dr. Gertrud Demmler. Daher sei man vorausschauend mit einem gewissen finanziellen Polster in das Jahr 2009 gestartet. Demmler: „Jetzt können wir unseren Versicherten einen Zusatzbeitrag ersparen. Das ist gerade im Krisenjahr 2009 eine willkommene Nachricht.“ Auch im Jahr 2010 wolle die SBK diesen Kurs so weit wie möglich durchhalten und zu den gesetzlich vorgegebenen Beitragssätzen hochwertige Leistungen und attraktive Zusatzmodelle bieten.
Dennoch würde allein die Ankündigung der GBK, Zusatzbeiträge zu erheben, für erhebliche Unruhe unter den Menschen sorgen. Experten hatten schon zum Start des Gesundheitsfonds gewarnt, dass dieser unterfinanziert sei, nachdem der Beitragssatz von 15,5 und seit Juli 14,9 Prozent auf einer rein politisch motivierten Verteilung fußt. Zudem hat der Fonds das System der schrankenlosen Umverteilung von Versichertengeldern noch verstärkt, was einige Krankenkassen erheblich belaste.
Seit 1. Januar 2009 werden die eingezahlten Beiträge in einem gemeinsamen Topf, dem Gesundheitsfonds, gesammelt und an die Krankenkassen ausgezahlt. Jede Kasse bekommt dabei pro Versicherten eine pauschale Zuweisung nach Alter und Geschlecht sowie Zuschläge für bestimmte, fest definierte Krankheiten. Falls Krankenkassen mit den damit zur Verfügung stehenden Mitteln nicht auskommen, sind sie verpflichtet, einen Zusatzbeitrag zu erheben. Diesen muss der Beitragszahler alleine tragen. Die Arbeitgeber werden an diesem Zusatzbeitrag nicht beteiligt.
Über die SBK:
Die SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) ist eine geöffnete, bundesweit tätige Betriebskrankenkasse und gehört mit fast 740.000 Versicherten und rund 520.000 Mitgliedern zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den 25 größten Krankenkassen in Deutschland, bei den bundesweit geöffneten Kassen nimmt sie Platz 10 ein. Die SBK ist mit 82 Geschäftsstellen und über 1.000 Mitarbeitern nah bei ihren Kunden. Sie betreut ferner über 81.000 Firmenkunden bundesweit.
In der mehr als 100-jährigen Geschichte der SBK stand und steht der Mensch immer im Mittelpunkt ihres Handelns. Sie unterstützt auch heute ihre Kunden bei allen Fragen rund um die Themen Versicherung, Gesund bleiben und Gesund werden. Dies bestätigen auch die Kunden. Beim Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ gehört die SBK seit Jahren zu den Besten. Beim Kundenmonitor 2008 belegte sie einen Spitzenplatz unter den Krankenkassen und gehörte zu den fünf besten Unternehmen über alle Branchen hinweg. Gleichzeitig konnte sich die SBK im Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ 2009 erneut unter den besten 100 Unternehmen platzieren und ist auch im europäischen Umfeld ganz vorne mit dabei.
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SBK
Franz Billinger
Pressesprecher
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