In Briefwechsel mit Erlanger Hausärzteverein wurde bereits Annäherung erzielt
München, 06. Mai 2009 - Im Streit mit dem Erlanger Hausärzteverein wurde in einem Briefwechsel bereits eine erste Annäherung erzielt. Nun geht die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK schon vor einem vereinbarten persönlichen Gespräch auf die Erlanger Hausärzte zu und setzt sich aktiv für ein Ende des Disziplinarverfahrens bzw. des Verfahrens über einen Entzug der Kassenzulassung ein.
Die Annäherung der Positionen wurde in einem Briefwechsel am gestrigen Dienstag erzielt. Die SBK hatte den Verein Hausärzte Erlangen und Umgebung e.V. in einem Offenen Brief zu direkten Gesprächen aufgefordert und darin Entgegenkommen signalisiert. Bereits am heutigen Mittwochmorgen erreichte die SBK ein Schreiben des Vorsitzenden des Erlanger Hausärztevereins, Dr. Markus Beier.
„Das einzige Ziel der SBK in dieser Angelegenheit ist es, für alle Versicherten eine angemessene Behandlung sicherzustellen und Nachteile für die Kundinnen und Kunden der SBK zu unterbinden“, heißt es in dem Offenen Brief der SBK. Markus Beier schreibt in Vertretung seiner Kolleginnen und Kollegen unter anderem: „Für uns hatte und hat eine hochwertige hausärztliche Betreuung aller Versicherten oberste Priorität.“ In dem Schreiben setzt sich der Hausärzteverein zudem für ein Ende des Verfahrens gegen die betroffenen Ärzte und generell für den raschen Abschluss eines Hausarztvertrages ein.
Schon seit Wochen hatten sich SBK-Versicherte aus dem Raum Erlangen vermehrt bei ihrer Krankenkasse gemeldet, ihre Hausärzte würden ab 1. Juli 2009 die Leistungen für Versicherte verschiedener Krankenkassen, darunter der SBK, entscheidend einschränken. Zudem seien sie zum Wechsel zur AOK aufgefordert worden. Nach dem Schreiben des Hausärztevereins geht die SBK nun davon aus, dass diese Aktionen sowie eine angedrohte Ungleichbehandlung der SBK-Versicherten unterbleiben – eine Zusage, die ein rasches Entgegenkommen der SBK möglich macht.
Noch heute soll ein Gespräch zwischen Vertretern des Erlanger Hausärztevereins und der SBK für die kommenden Tage vereinbart werden. Nach der bereits schriftlich erzielten Annäherung geht die SBK nun schon vor diesem Gespräch einen entscheidenden Schritt auf die Hausärzte zu. In dem Disziplinarverfahren sowie dem Verfahren vor dem zuständigen Zulassungsausschuss Mittelfranken, der paritätisch mit Vertretern der Kassen und der Ärzteschaft besetzt ist, wird sich die SBK unmittelbar aktiv für ein Ende des Verfahrens einsetzen.
Über die SBK:
Die SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) ist eine geöffnete, bundesweit tätige Betriebskrankenkasse und gehört mit rd. 720.000 Versicherten und rd. 500.000 Mitgliedern zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den 25 größten Krankenkassen in Deutschland, bei den bundesweit geöffneten Kassen nimmt sie Platz 10 ein. Die SBK ist mit 76 Geschäftsstellen und rund 900 Mitarbeitern nah bei ihren Kunden. Sie betreut ferner über 71.000 Firmenkunden bundesweit.
Die SBK feierte im Jahre 2008 ihr 100-jähriges Jubiläum. In ihrer 100-jährigen Geschichte stand und steht der Mensch immer im Mittelpunkt ihres Handelns. Sie unterstützt auch heute ihre Kunden bei allen Fragen rund um die Themen Versicherung, Gesund bleiben und Gesund werden. Dies bestätigen auch die Kunden. Beim Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ 2008 ist die SBK die bestplatzierte Krankenkasse. Beim Kundenmonitor 2008 belegte sie einen Spitzenplatz unter den Krankenkassen und gehörte zu den fünf besten Unternehmen über alle Branchen hinweg. Gleichzeitig konnte sich die SBK im Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ bereits zum zweiten Mal unter den besten 100 Unternehmen platzieren.
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