SBK warnt: Falsche Behandlung von Rückenschmerzen schadet Patienten – aber auch der deutschen Volkswirtschaft
München, 23.02.2010. Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Rückenschmerzen sind nach Atemwegsinfektionen die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche. Auch als Grund für Arbeitsausfälle führen sie die Top-Ten-Liste an. Gemäß einer Studie des Helmholtz Zentrums München verursachen sie in Deutschland jährlich fast 50 Milliarden Euro an Kosten. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Rückenschmerzen ist damit enorm. Die SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) setzt sich daher für ein Umdenken in der Behandlung von Rückenschmerzen ein. Davon profitieren zuallererst die Patienten, aber auch die deutsche Volkswirtschaft.
Rückenschmerzen haben eine Vielzahl von Ursachen. Neben den bekannten Verschleißerscheinungen sind es vor allem Fehlbelastungen und mangelnde Bewegung, die zur Volkskrankheit Nummer eins führen. Hinzu kommen psychosoziale Faktoren wie Karrieredruck, Stress oder Probleme mit den Mitmenschen. 80 Prozent aller Rückenschmerzen lassen sich keiner eindeutigen Ursache zuordnen. Die Diagnostik beschränkt sich jedoch in vielen Fällen auf bildgebende Verfahren, die lediglich den Knochen- und Muskelapparat unter die Lupe nehmen.
Und auch in der Behandlung werden häufig falsche Akzente gesetzt: So werden beispielsweise 63 Prozent der Patienten mit Medikamenten und 48 Prozent mit Spritzen behandelt. Es wird zu schnell operiert, und wichtige Bereiche wie psychologische Schmerztherapie und präventive Ansätze kommen zu kurz.
Diese Fehlbehandlung führt dazu, dass die Schmerzen länger anhalten und öfter als eigentlich notwendig wiederkehren. Die Folge: Patienten leiden länger als nötig an ihren Schmerzen, gehen öfter zum Arzt und sind länger krankgeschrieben.
Die SBK hat daher „SBK RückenWind“ entwickelt: ein ganzheitliches Programm rund um den Rücken, bestehend aus Rückentest, Rückenberatung und Rückentraining, das auf neuesten Erkenntnissen zur Rückengesundheit basiert. In den zurzeit laufenden Themenwochen „Rücken“ informiert die Kasse über den aktuellen Stand der Wissenschaft und die besten Therapiemöglichkeiten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sbk.org/ruecken
Über die SBK:
Die SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse) ist eine geöffnete, bundesweit tätige Betriebskrankenkasse und gehört mit fast 1 Million Versicherten zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den 20 größten Krankenkassen in Deutschland. Die SBK ist mit über 100 Geschäftsstellen und über 1.300 Mitarbeitern nahe bei ihren Kunden. Sie betreut ferner über 100.000 Firmenkunden bundesweit.
Für Rückfragen:
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Stv. Pressesprecherin
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