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Fort- und Weiterbildungskosten: geldwerter Vorteil?

Übernehmen Sie die Fort- und Weiterbildungskosten für Ihre Arbeitnehmer? Dann stellt sich die Frage, ob es sich dabei um einen beitrags- oder steuerpflichtigen geldwerten Vorteil handelt.

Eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers

Ob vom Arbeitgeber finanzierte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sozialversicherungsrechtliches Arbeitsentgelt darstellen, richtet sich auch nach der steuerrechtlichen Beurteilung der geldwerten Vorteile. Nach Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ist dabei auf das „steuerrechtliche Kriterium des überwiegend eigenbetrieblichen Interesses des Arbeitgebers“ abzustellen.

Zuwendungen und Vorteile sind danach kein Arbeitslohn, wenn sie sich - bei objektiver Würdigung aller Umstände - nicht als Entlohnung, sondern lediglich als betrieblich notwendige Begleiterscheinung erweisen. Davon ist auszugehen, wenn sie im ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers gewährt werden. Dies ist der Fall, wenn der verfolgte betriebliche Zweck und nicht das eigene Interesse des Arbeitnehmers im Vordergrund steht.

Steuerrechtliche Richtlinien

Für ein überwiegend eigenbetriebliches Arbeitgeberinteresse hinsichtlich der steuerrechtlichen Beurteilung von beruflichen Fort- und Weiterbildungsleistungen gilt:

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