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Die Zukunft mobiler Arbeit: Homeoffice nach Corona

Der neue Bericht "Arbeit von zuhause in der Corona-Krise: Wie geht es weiter?" blickt in die Zukunft mobiler Arbeit nach Ende der Epidemie.

Um in Coronazeiten die Hygiene- und Abstandsregeln im Betrieb einhalten zu können und die Anwesenheit in den Firmen zu entzerren, hat etwa jeder vierte Betrieb Homeoffice ermöglicht.

Nach einer repräsentativen Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von über 1.500 deutschen Betrieben, wollen etwa zwei Drittel (67 Prozent) der deutschen Betriebe auf das vorherige Ausmaß an Arbeit von zuhause zurückzukehren. Knapp jeder fünfte Betrieb möchte diese Arbeitsform ausbauen.

In welchem Umfang Arbeit von zuhause aus möglich ist, hängt von der Branche und der Betriebsgröße ab. So will mehr als jeder zweite Betrieb mit mindestens 250 Beschäftigten mehr Homeoffice oder Telearbeit ermöglichen. Zudem haben Betriebe mit bestehenden Regelungen zum Homeoffice oder zur Telearbeit häufiger die Absicht, diese Arbeitsformen auszubauen.

Betriebe aus dem Baugewerbe, Erziehung und Unterricht oder im Gesundheits- und Sozialwesen wollen eher zur Präsenzarbeit vor der Krise zurückkehren. Als Gründe dafür geben diese Unternehmen an, dass sich die Tätigkeiten der Beschäftigten in den Betrieben nicht für das Homeoffice eigneten. Erschwerte Zusammenarbeit und die Unternehmenskultur folgen auf den weiteren Rängen der Begründungen. Einige wollen auch Ungleichbehandlung im Betrieb vermeiden.

Betriebe, die die Arbeit von zuhause ausbauen wollen, geben als Vorteile für ihre Beschäftigten mehr Flexibilität und eine verbesserte Work-Life-Balance an. Zudem nennen sie eine höhere Attraktivität als Arbeitgeber und reduzierte Fahrtzeiten.

Weitere Informationen hierzu sowie den baua: Bericht kompakt "Arbeit von zuhause in der Corona-Krise: Wie geht es weiter?" finden Sie auf der BAuA-Homepage.

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