Entgeltbescheinigung (elektronisch)

Zur Berechnung von Krankengeld, Mutterschaftsgeld etc. sind Angaben über das Beschäftigungsverhältnis notwendig. Bisher erfolgte dies in Papierform.

Maschinelle Verdienstbescheinigung bei Entgeltersatzleistungen

Zur Berechnung von Krankengeld, Mutterschaftsgeld etc. sind Angaben über das Beschäftigungsverhältnis notwendig.

Seit dem 01.01.2011 sind Sie als Arbeitgeber verpflichtet, die Entgeltbescheinigungen per gesicherter und verschlüsselter Datenübertragung an den Sozialleistungsträger zu übermitteln.

Davon betroffen sind folgende Entgeltersatzleistungen:

  • Krankenversicherung:

Krankengeld
Kinderpflegekrankengeld
Mutterschaftsgeld
Versorgungskrankengeld

  • Rentenversicherung:

Übergangsgeld

  • Unfallversicherung:

Verletztengeld
Kinderpflegeverletztengeld
Übergangsgeld

  • Bundesagentur für Arbeit

Übergangsgeld

Die Sozialleistungsträger informieren Sie weiterhin per Post, dass eine Verdienstbescheinigung übermittelt werden muss. Die Rückmeldung durch Sie hat seit dem 01.01.2011 elektronisch zu erfolgen.

Die Mitteilungen der Krankenkassen, Renten- und Unfallversicherungsträger werden dem Ersteller der Daten (Arbeitgeber, Steuerberater) ab dem 01.07.2011 per „Abrufserver“ (GKV-Kommunikationsserver) zur Verfügung gestellt. Die Daten können dann in das jeweilige Entgeltabrechnungsprogramm übernommen werden. Einzig die Arbeitsagentur übermittelt ihre Mitteilungen nicht per Datenübertragung.

Fordern Sie also künftig für einen Ihrer Beschäftigten Vorerkrankungszeiten an, sollen Ihnen diese ebenfalls in Dateiform zur Verfügung gestellt werden.

Die Höhe der Entgeltersatzleistung wird Ihnen durch die Krankenkasse übermittelt (Datensatz-Aufforderung).