Gesundheit: Wie hängen Arbeitszeit, Gesundheit und Wohlbefinden zusammen?

Die Gestaltung der Arbeitszeit gehört zu den zentralen Fragestellungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

In ihrem Arbeitszeitreport 2016 bildet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Arbeitszeitrealität in Deutschland differenziert ab. Nun hat sie die wichtigsten Ergebnisse kompakt zusammengefasst.

Vor dem Hintergrund des Wandels der Arbeitswelt wirft gerade die Flexibilisierung der Arbeitszeit neue Fragen auf. Der Arbeitszeitreport 2016, eine repräsentative Befragung von rund 20.000 Beschäftigten in Deutschland, gibt Aufschluss über die Dauer und Lage von Arbeits- und Ruhezeiten sowie über die Planbarkeit und Beeinflussbarkeit der persönlichen Arbeitszeiten. Auf dieser Basis erlaubt der Bericht eine Einschätzung zu Fragen der Arbeitszeitflexibilität und deren Gestaltung.

Einfluss und Planbarkeit erhöhen Zufriedenheit

Die Befragungsergebnisse zeigen, dass Beschäftigte mit hohen betrieblichen Flexibilitätsanforderungen, wie etwa Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft oder kurzfristigen Änderungen ihrer Arbeitszeit, ihr gesundheitliches Befinden tendenziell schlechter einschätzen und unzufriedener mit ihrer Work-Life-Balance sind als andere Beschäftigte.

Umgekehrt zeigt sich durchgängig, dass sich Einflussmöglichkeiten der Beschäftigten auf die Arbeitszeitgestaltung sowie Planbarkeit und Vorhersehbarkeit der Arbeitszeit positiv auf Gesundheit und Work-Life-Balance auswirken. Die konkrete Ausgestaltung der flexiblen Arbeitszeiten im Zusammenspiel zwischen betrieblichen Anforderungen einerseits und Belangen der Beschäftigten andererseits erweist sich somit als eine der zentralen Stellschrauben für flexible und gesunde Arbeitszeitgestaltung.

Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie im Arbeitszeitreport Deutschland 2016 - Ergebnisse im Überblick.