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Personengruppe 190

Seit dem 01.01.2010 sind Arbeitgeber verpflichtet, für Beschäftigte, die ein beitragspflichtiges Entgelt zur Unfallversicherung erzielen, aber nicht sozialversicherungspflichtig sind, eine Meldung zu übermitteln.

Hierfür wurde die neue Personengruppe 190 geschaffen.

Zu dieser Personengruppe gehören beispielsweise Studenten in einem vorgeschriebenen Zwischenpraktikum. Für die unfallversicherungsrechtliche Beurteilung ist unerheblich, ob das Praktikum in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschrieben ist oder freiwillig geleistet wird. Es besteht Versicherungsschutz über das Praktikumsunternehmen.

Was ist zu melden?

Für laufende Beschäftigungen, die bereits 2009 begonnen haben, war ein fiktiver Versicherungsbeginn zum 01.01.2010 zu übermitteln.

Als Abgabegrund bei der Anmeldung war die „10“ (Beginn einer Beschäftigung) und die Beitragsgruppe mit "0000" anzugeben.

Für Beschäftigungen, die ab 2010 beginnen, ist der tatsächliche Beschäftigungsbeginn zu melden.

So wird sichergestellt, dass alle nachfolgenden Meldungen (Jahres- und Abmeldungen) bei der Einzugsstelle korrekt verarbeitet und weitergeleitet werden können.

Zuständig ist die Einzugsstelle, bei der zuletzt eine Versicherung bestanden hat. Bestand keine Versicherung, wählt der Arbeitgeber die Einzugsstelle aus.

Mehr zum Thema:

Meldeverfahren Unfallversicherung

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