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Studenten: 14-Fachsemester-Grenze entfallen

Werkstudenten sind in einer Beschäftigung nicht krankenversicherungspflichtig. Stattdessen sind sie häufig in der Krankenversicherung der Studenten versichert. Diese kann seit 2020 länger in Anspruch genommen werden.

Die meisten Studenten sind entweder familienversichert oder selbst Mitglied einer Krankenkasse – in der Krankenversicherung der Studenten (KVdS). Für sie gelten günstige Beiträge, die zudem durch einen Zuschuss zum BAföG teilweise gefördert werden. Bislang war die KVdS jedoch durch zwei Fristen begrenzt: Sie war nicht mehr möglich, wenn der Student das 30. Lebensjahr vollendete oder wenn er in seinem Studiengang das 14. Fachsemester überschritt.

Für jüngere Studenten war vor allem die 14-Fachsemester-Grenze ein Ärgernis. Wer mit 20 Jahren ein Studium begann, erreichte diese Grenze oft schon mit 27 Jahren. Für Studierende, die neben dem Studium jobben mussten und daher mehr Semester als geplant benötigten, blieb dann meist nur noch eine erheblich teurere freiwillige Krankenversicherung.

Die 14-Fachsemester-Grenze ist seit dem 1. Januar 2020 weggefallen. Die entsprechende Regelung wurde durch das „MDK-Reformgesetz“ ersatzlos gestrichen. Bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres können Studenten nun also ohne Rücksicht auf die Zahl der Fachsemester in der KVdS bleiben.

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