• SBK-Arbeitgebertelefon

    0800 072 572 599 99

    gebührenfrei

  • Jetzt Ihren persönlichen

    Kundenberater finden

    Ich bin für Sie da

Betriebsfeiern aus steuerlicher Sicht

Betriebsveranstaltungen stehen immer wieder im Fokus von Lohnsteueraußenprüfungen.

Hintergrund

Zuwendungen der Firma an Beschäftigte und Begleitpersonen anlässlich von Betriebsfeiern gehören grundsätzlich zum Arbeitslohn. Soweit die Zuwendungen den Betrag von 110 Euro je Betriebsfeier und teilnehmender Person nicht übersteigen, gehören sie nicht zum Lohn. Voraussetzung ist, dass die Teilnahme an der Feier allen Angehörigen des Betriebs oder eines Teilbetriebs offensteht.

Geplante Neuregelung

Der Freibetrag soll nach dem Regierungsentwurf des Wachstumschancengesetzes ab 2024 von 110 auf 150 Euro angehoben werden. 

Steuerpflichtige Zuwendungen

Zuwendungen sind alle Aufwendungen des Unternehmens einschließlich Umsatzsteuer unabhängig davon,

Voraussetzungen zur Anwendung des Freibetrags

Zu beachten ist, dass zur Anwendung des Freibetrags

BeispielEin Unternehmen führt 2023 und 2024 jeweils drei Betriebsfeiern durch. Die Kosten der Veranstaltungen liegen bei 100 Euro (Feier im Januar), 150 Euro (Feier im Sommer) bzw. 200 Euro (Feier im Dezember) pro teilnehmender Person. Die Beschäftigten nehmen an allen drei Veranstaltungen teil. Die Firma hat ein Wahlrecht, welche Betriebsfeier als begünstigt angesehen wird. 
2023Für 2023 werden die Feiern im Sommer bzw. im Dezember als begünstigt angesehen, um den Freibetrag in Höhe von 110 Euro für zwei Feiern auszunutzen. Steuerpflichtig bleiben 100 Euro für die erste Feier, 40 Euro für die zweite Feier und 90 Euro für die dritte Feier (steuerpflichtige Summe 230 Euro).
2024Es werden die zweite und die dritte Feier als begünstigt angesehen, um den Freibetrag in Höhe von 150 Euro für zwei Feiern auszuschöpfen. Steuerpflichtig bleiben 100 Euro für die erste Feier und 50 Euro für die dritte Feier (steuerpflichtige Summe 150 Euro).

Lohnsteuerpauschalierung

Der Freibetrag von 110 Euro gilt nur, wenn die Teilnahme an der Betriebsveranstaltung allen Angehörigen des Betriebs oder eines Betriebsteils offensteht. Wird der Grenzbetrag von 110 Euro überschritten, besteht für Firmen für den übersteigenden Teil die Möglichkeit, eine pauschale Lohnsteuer in Höhe von 25 % zu übernehmen.

Wenn das Unternhemen die Pauschalsteuer übernimmt, entfällt eine individuelle Besteuerung bei den Beschäftigten.

„Bleiben Sie auf dem Laufenden.“ – mit unserem kostenfreien Newsletter für Firmen werden Sie regelmäßig über Neuerungen aus dem Sozialversicherungs-, Steuer- und Arbeitsrecht sowie dem Personalwesen informiert. Natürlich berichten wir auch über die Angebote der SBK für Sie und Ihre Mitarbeitenden und geben Ihnen Tipps rund um Gesundheit am Arbeitsplatz. Interessiert? Dann melden Sie sich einfach und unverbindlich an.Hier geht's zur Anmeldung
Fühlen Sie sich durch die Inhalte gut informiert?