Auslandsreisen während der Corona-Pandemie

Gut informiert für Ihre nächste Reise.

Möchten Sie wissen, was Sie auf Ihrer nächsten Auslandsreise beachten sollten? Wir haben hier Antworten auf häufige Fragen und wertvolle Tipps für Sie zusammengestellt. So können Sie gut vorbereitet in Ihren Urlaub starten.

Diese Seite wird laufend aktualisiert. Stand der Informationen: 02.08.2021

Allgemeine Hinweise zu Urlaubsreisen während der Corona-Pandemie

Aktuell beobachten wir weiterhin eine gewisse Dynamik mit kurzfristigen Änderungen. Es werden immer wieder Länder oder Regionen zu Risikogebieten bzw. Hochinzidenzgebieten erklärt oder nicht erklärt. Die Grenzen innerhalb Europas bleiben weiterhin geöffnet und Flug- bzw. Bahnreisen sind grundsätzlich möglich.

Reisehinweise und -warnungen sowie Informationen zu Ein- und Ausreisebestimmungen zu allen Ländern weltweit finden Sie immer aktuell auf der Seite des Auswärtigen Amtes. Damit haben Sie die Sicherheit, schon bei Ihrer Reiseplanung die wesentlichen Informationen zu haben.

Auf der Website Re-open EU der Europäischen Union finden Sie eine EU-Länderübersicht. Hier können Sie sich detailliert zu allen Regelungen, die für Ihr Reiseland im Zusammenhang mit Corona gelten, informieren. Sie erhalten beispielsweise Informationen darüber, ob es eine Quarantänepflicht nach der Einreise gibt, welche Regelungen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in touristischen Einrichtungen gelten oder ob Restaurants und Geschäfte geöffnet sind. Die Angaben werden laufend von der Europäischen Union aktualisiert.

Für alle Reiserückkehrer, egal ob sie mit dem Flugzeug, Auto oder der Bahn zurückkommen, gilt ab Sonntag, 1. August 2021, eine neue Regelung: Wer aus dem Urlaub im Ausland nach Deutschland zurückkehrt, muss einen Corona-Test vorweisen können. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren.

 

 

Für Reisen kann der eigene Status, also gesund, genesen oder geimpft, nur durch offizielle Bescheinigungen oder Nachweise erbracht werden. Corona-Schnelltests werden von vielen Ländern ebenfalls anerkannt. Die Regelungen im Einzelnen:

  • Gesund: Dass Sie gesund, also nicht mit dem Coronavirus infiziert sind, können Sie nur durch einen tagesaktuellen Schnelltest oder einen PCR-Test nachweisen. Der Nachweis über einen Schnelltest muss von offiziellen Stellen wie zum Beispiel einer Apotheke ausgestellt worden sein.
  • Genesen: Dass Sie genesen sind, weisen Sie mit einem Nachweis vom Gesundheitsamt über eine überstandene Coronainfektion nach.
  • Geimpft: Ihren Impfstatus belegen Sie mit dem herkömmlichen, gelben Impfpass. Dabei muss je nach Reiseland eine bestimmte Frist nach der Zweitimpfung verstrichen sein. Alternativ können Sie den Impfnachweis digital durch die CovPass-App oder die Corona-Warn-App erbringen.

Selbst durchgeführte Schnelltests, sogenannte Selbsttests, können leider nicht berücksichtigt werden und zählen nicht als Nachweis. Dies gilt auch dann, wenn der Selbsttest vor den Augen eines anderen durchgeführt wurde.

Die Gütigkeitsdauer des Nachweises ist bei den drei Status gesund, genesen und geimpft unterschiedlich. Dieser kann 24 Stunden bei einem Schnelltest und bis 6 Monate bei einem Genesenennachweis sein. Die Gültigkeitsdauer ist zudem von Land zu Land unterschiedlich. Es ist daher wichtig, sich vor der Reise über die Regelungen des Reiselandes zu informieren. Mehr Informationen dazu finden Sie für alle Länder auf den Seiten Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Je nach Reiseland und Ziel kann es vor Ort zu Einschränkungen kommen. Maskenpflicht, Abstandsregelungen, zeitversetzte Öffnungszeiten, Ausgangssperren usw. sind denkbar. Dagegen kann es für nachweislich vollständig geimpfte Personen Erleichterungen geben. Informieren Sie sich bitte hierzu zum Beispiel auf den Seiten Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes oder für EU-Länder auf der Seite Re-open EU der Europäischen Union.

Der Umfang und die Art der Schutzmaßnahmen im Reiseland richten sich nach der Pandemieentwicklung und werden durch die lokalen Behörden entschieden. Kurzfristige Lockerungen oder Verschärfungen sind ohne Vorankündigung möglich. Sollten Sie bereits vollständig geimpft sein und dies auch nachweisen können, besteht die Möglichkeit, dass bestimmte Einschränkungen für Sie nicht gelten. Welche dies sind, darüber informieren die Behörden vor Ort.

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurück nach Deutschland kommen, müssen Sie innerhalb von 48 Stunden einen Corona-Test (z. B. am Flughafen, Bahnhof oder einem niedergelassenen Arzt) machen und sich, bis das Testergebnis vorliegt, in häusliche Quarantäne begeben. Flugreisende müssen sich schon vor dem Abflug testen lassen, unabhängig davon, ob sie aus einem Risiko- oder Nicht-Risikogebiet nach Deutschland einreisen.

Weitere Informationen sowie Verweise auf die Quarantäneregelungen der einzelnen Bundesländer für Reisende finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums. Bitte beachten Sie, dass für vollständig Geimpfte andere Regelungen nach Rückkehr aus dem Ausland gelten können. Informationen hierüber finden Sie bei den jeweiligen Bundesländer-Informationen.

Bei einer Notfallbehandlung, die über die elektronische SBK-Gesundheitskarte innerhalb Europas abgerechnet werden kann, wird nicht unterschieden, ob Sie sich in einem Risikogebiet aufhalten oder nicht. Das bedeutet, dass Sie die normalen Leistungen im europäischen Ausland erhalten – egal ob es ein Risikogebiet ist oder nicht. Ein Versicherungsschutz besteht innerhalb Europas also auch im Risikogebiet.

In welchen europäischen Ländern die SBK-Gesundheitskarte (integrierte Europäische Krankenversicherungskarte) gilt, erfahren Sie auf dieser Seite.

Zuverlässige und aktuelle Informationen zu Einreisekontrollen und zur Corona-Lage in unseren Nachbarländern erhalten Sie ebenfalls über das Auswärtige Amt in der Länderübersicht. Auch die Seite der Bundespolizei liefert alles Wissenswerte für Reisen aus und in die Grenzregionen Deutschlands.

Sollten Sie Ihre geplante Pauschalreise nicht antreten können, wenden Sie sich bitte immer direkt an Ihren Reiseveranstalter. 

Unser Tipp: Gegebenenfalls hat Ihr Reiseveranstalter die Stornobedingungen für neue Buchungen während der Corona-Zeit angepasst. Achten Sie bereits vor der Buchung auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Anbieters bezüglich der anfallenden Stornogebühren.

Sollten außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Reise erheblich beeinträchtigen oder gar unmöglich machen, kann die Pauschalreise in der Regel kostenfrei storniert werden.

Sollten Sie eine Individualreise – also ohne Einbindung eines Reiseveranstalters – gebucht haben, informieren Sie sich über die Stornogebühren direkt bei der gebuchten Fluggesellschaft oder dem Hotelbetreiber.

Eine Reiserücktrittsversicherung leistet in der Regel dann, wenn Sie wegen Erkrankung den Urlaub nicht antreten können. Informieren Sie sich diesbezüglich am besten vorab bei Ihrer Reiserücktrittsversicherung über die entsprechenden Vertragskonditionen.

Grundsätzlich sind Sie nicht verpflichtet Ihrem Arbeitgeber mitzuteilen, wie Sie Ihre Freizeit und somit auch Ihre Urlaubstage verbringen.

Eine Quarantäne bzw. ein Tätigkeitsverbot aufgrund einer COVID-19-Erkrankung wird von Ihrem zuständigen Gesundheitsamt angeordnet. Das bedeutet, dass Sie keinerlei Urlaubstage oder Überstunden von Ihrem Arbeitgeber dafür in Anspruch nehmen müssen – Ihr Arbeitgeber leistet für diesen Zeitraum Entgeltfortzahlung.

Dies gilt nicht, wenn Sie nach einer Reise in ein Risikogebiet in Quarantäne sind, ohne an COVID-19 erkrankt zu sein. In diesem Fall haben Sie keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

In jedem Fall müssen Sie Ihren Arbeitgeber über die Quarantäne und das weitere Vorgehen informieren. Darüber hinaus gelten die betrieblichen Regelungen bei Ihrem Arbeitgeber.

Bitte beachten Sie, dass bei vollständig geimpften Personen bestimmte Einschränkungen und Vorschriften unter Umständen nicht mehr gelten. Welche dies sind, darüber informiert die jeweilige Landesregierung.

Besonderheiten bei Reisen mit Impfpass bzw. nach überstandener Corona-Infektion

In absehbarer Zeit wird es ein uneingeschränktes Reisen, wie wir es vor der Corona-Pandemie kannten, nicht geben. Es wird weiterhin Einreisevorschriften oder Grenzkontrollen geben. Durch den Impffortschritt bzw. durch gesunkene Inzidenzwerte gibt es in vielen Ländern Lockerungen, die Reisen ermöglichen. Den aktuellen Stand für jedes Land weltweit finden auf der Seite Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes. Detaillierte Informationen zur Lage in den Ländern der EU finden Sie auf der offiziellen Seite Re-open EU der Europäischen Kommission.

Nein, in Deutschland ist dies nicht möglich. Die Impfung erfolgt aufgrund einer Priorisierung, die von der Bundesregierung vorgegeben ist. Eine vorzeitige Impfung wegen einer Reise ist nicht vorgesehen.

Ja. Länder, die eine Corona-Impfung als Einreisebestimmung vorsehen, verlangen, dass die Impfung abgeschlossen sein muss. Gehören zu der Impfung zwei Impfdosen, müssen beide verabreicht worden sein. Zudem erlauben einige Länder eine Einreise erst 7 bis 28 Tage nach der letzten Impfdosis, je nach den dortigen Bestimmungen.

Personen, die eine Kreuzimpfung mit dem Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca und einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) erhalten haben, gelten im EU-Ausland als vollständig geimpft. Voraussetzung ist, dass die Zweitimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt und die Person beide Impfungen mit dem digitalen COVID-19-Impfzertifikat nachweisen kann. 

Eine Ausnahme bildet Malta (Stand 07.07.21). Dort werden Kreuzimpfungen ausdrücklich nicht anerkannt. Hier müssen Personen die für Ungeimpfte geltenden Reisebedingungen beachten.

Derzeit gibt es keinen einheitlichen Vordruck, der bestätigt, dass eine Corona-Infektion überstanden wurde. Wir empfehlen die Bestätigung des Arztes in deutscher und englischer Sprache auf einem formlosen Schreiben.

Nein, das ist nicht zu erwarten. Zu unterschiedlich sind die Zahlen der Corona-Infektionen und die Fortschritte bei der Corona-Impfung in den einzelnen Ländern.

Wir empfehlen daher vor jeder Reise, sich zu den Bestimmungen Ihres Reiselandes auf der Webseite Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu informieren. Für Reisen in EU-Länder finden Sie zudem länderspezifische, detaillierte Informationen auf der Website Re-open EU der Europäischen Umion. Eine gute Informationsquelle für Reisen weltweit bietet die IATA (International Air Transport Association), allerdings nur in englischer Sprache.

Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einem EU-weiten, digitalen Impfpass. In Deutschland gibt es seit Mitte Juni einen digitalen Impfpass in der Corona-Warn-App sowie in der CovPass-App. Impfzentren, impfende Ärzte und Apotheken bestätigen dann durchgeführte Coronaschutzimpfungen. Dazu erhalten Sie nach Vorlage Ihrer Impfbestätigung einen Code, den Sie in der entsprechenden App hochladen können.

Ab August sollen die CovPass-App sowie die Corona-Warn-App auch auf Reisen innerhalb der EU nutzbar sein und als digitaler Impfnachweis gelten. Näheres erfahren Sie an dieser Stelle, sobald uns die entsprechenden Informationen vorliegen.

Das digitale Impfzertifikat soll innerhalb Europas aufrufbar und gültig sein. Wann jedoch jedes europäische Land das digitale Impfzertifikat auswählen kann, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Geplant ist dies im Laufe des Juli 2021. Eine Verpflichtung zur Anerkennung des digitalen Impfzertifikats gibt es jedoch nicht. Zur Sicherheit empfehlen wir Ihnen, Ihren gelben Impfpass auf Urlaubsreisen dabeizuhaben.

Aktuell planen die großen Reedereien keine Corona-bedingten Reise-Auflagen. Es wird jedoch je nach Reiseland nationale Bestimmungen und Vorschriften zur Einreise geben. Insofern gelten bei Schiffsreisen die gleichen nationalen Bestimmungen wie bei einem anderen Einreiseweg.

Ihr Krankenversicherungsschutz im Ausland

Sie können in den meisten Ländern Europas Ihre SBK-Gesundheitskarte verwenden. Auf der Rückseite finden Sie die Europäische Krankenversicherungskarte – kurz EHIC. Beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus erhalten Sie mit der EHIC alle medizinisch notwendigen Leistungen, die nicht bis zur Rückkehr nach Deutschland warten können. Der Leistungsumfang richtet sich dabei nach den Rechtsvorschriften des Urlaubslandes – als wären Sie in dem jeweiligen Land versichert.

Gut zu wissen: Es kann vorkommen, dass Ihre EHIC bei einem Arzt oder Krankenhaus nicht angenommen wird. Sie erhalten dann eine Privatrechnung, die Sie selbst bezahlen. Diese Privatrechnung können Sie dann bei uns einreichen und wir prüfen, ob wir uns an den Kosten beteiligen können. Am schnellsten geht das sogar noch vom Urlaub aus: Laden Sie Ihre Rechnungs- und Behandlungsunterlagen ganz einfach in der Meine SBK-App oder unter meine.sbk.org hoch. Alternativ senden Sie Ihre Unterlagen per Post an die SBK, 80227 München.

Wichtig für Sie: Eine vollständige Erstattung ist in vielen Fällen leider nicht möglich. Oft belaufen sich die Erstattungen auf maximal 30 % des Rechnungsbetrags. Häufig müssen Sie auch Zuzahlungen leisten – unter Umständen sind diese deutlich höher als in Deutschland. In Frankreich müssen Sie zum Beispiel 20 % der Gesamtkosten für Ihren Krankenhausaufenthalt selbst tragen. Diese Kosten dürfen wir dann nicht erstatten. Auch aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen dringend den Abschluss einer zusätzlichen Auslandsreise-Krankenversicherung.

Bei Reisen in außereuropäische Länder ohne ein Sozialversicherungsabkommen besteht kein Leistungsanspruch über die deutsche gesetzliche Krankenversicherung, damit auch nicht über die SBK. In diesen Ländern gilt daher die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht. Für Reisen in diese Länder empfehlen wir Ihnen dringend den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung.

Wenn Sie über unseren Kooperationspartner ERGO eine Auslandsreiseversicherung abgeschlossen haben, dann haben wir eine gute Nachricht für Sie: Die Kosten für die Heilbehandlung einer COVID-19-Erkrankung werden von dieser Versicherung übernommen. Weitere Details finden Sie auf der Seite zur Auslandsreise-Krankenversicherung.

Unser Tipp: Haben Sie bei einem anderen Anbieter eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen? Dann informieren Sie sich bitte vor Antritt Ihrer Reise, ob in den Versicherungsbedingungen Ihrer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung eine Krankenbehandlung aufgrund des Corona-Virus vom Versicherungsschutz abgedeckt ist. Ist dies nicht der Fall, tragen Sie das Kostenrisiko, wenn Sie im Ausland an COVID-19 erkranken. Infos darüber finden Sie in Ihren Versicherungsbedingungen beispielsweise unter den Punkten "Ausschlüsse" oder "Einschränkung" – suchen Sie auch nach den Begriffen "Epidemie" und "Pandemie". Falls Sie dennoch unsicher sind, kontaktieren Sie Ihre private Auslandskrankenversicherung und lassen Sie sich die Kostenübernahme im Falle einer COVID-19-Erkrankung schriftlich bestätigen.

Erkrankung im Urlaub

Hier unterscheidet man zwischen einer sogenannten Rückholaktion und einem Krankenrücktransport.

  • Rückholaktionen: Im Frühjahr 2020 gab es aufgrund der Corona-Pandemie eine Rückholaktion für deutsche Staatsbürger, die vom Auswärtigen Amt organisiert wurde. Für die Zukunft sind keine Rückholaktionen mehr vorgesehen. 

    Unser Tipp: Bleiben Sie auch während Ihrer Reise auf dem Laufenden. Informieren Sie sich regelmäßig über die Corona-Situation in Ihrem Reiseland auf der Website des Auswärtigen Amtes.
     
  • Krankenrücktransport: Ein Krankenrücktransport kann erforderlich werden, wenn Sie aufgrund einer schweren Erkrankung – wie zum Beispiel nach einem Unfall – nach Deutschland zurückgeflogen werden müssen. Dann ist meist mit zusätzlichen Kosten zu rechnen. Dieses Risiko können Sie über eine private Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rücktransport absichern.

Informationen zur privaten Auslandsreise-Krankenversicherung:

  • Diese Versicherung übernimmt die privat in Rechnung gestellten Kosten für die medizinisch sofort notwendige ambulante und stationäre Heilbehandlung im Ausland. Eine solche Versicherung ist deshalb so wichtig, weil auch im europäischen Ausland die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nicht überall akzeptiert wird. Zudem werden private Rechnungen nur in Höhe des Betrags erstattet, den die Krankenkasse für eine Behandlung in Deutschland gezahlt hätte. Mit einer Auslandsreise-Krankenversicherung gehen Sie auf Nummer sicher.
  • Viele Versicherungen übernehmen oder beteiligen sich außerdem an den Kosten eines notwendigen Rücktransports nach Deutschland, wenn Sie aufgrund einer Erkrankung nicht ohne medizinische Versorgung zurückreisen können.
  • Haben Sie bereits eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen?
    Prüfen Sie unbedingt, ob Rücktransporte Teil Ihres Vertrages sind.
  • Haben Sie noch keine Auslandsreise-Krankenversicherung? Dann empfehlen wir Ihnen vor Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung (mit Krankenrücktransport) abzuschließen, zum Beispiel den von Finanztest ausgezeichneten Tarif RD für Familien und für Singles der ERGO Krankenversicherung AG. Damit sind Sie auf der sicheren Seite und genießen weltweiten Versicherungsschutz im Ausland.

Sollten Sie sich während oder nach Ihrer Rückreise aus dem Urlaub krank fühlen, nehmen Sie bitte mit Ihrem Arzt Kontakt auf. Sollte Ihr Arzt COVID-19 feststellen, entscheiden die zuständigen Gesundheitsbehörden – wie zum Beispiel das Gesundheitsamt – über eine Quarantäne und Kontaktbeschränkungen.

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, sind eine vorherige Einreiseregistrierung, Coronatests und teilweise auch Quarantäne erforderlich Erst wenn negative Testergebnisse vorliegen, wird diese aufgehoben. Bitte beachten Sie, dass bei einem vollständigen Impfschutz ggf. andere Vorgaben gelten könnten.

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