Informationen zum Brexit

Was in der Krankenversicherung bei Aufenthalten in Großbritannien und Nordirland nach dem Austritt aus der EU gilt.

Mit Wirkung zum 01.02.2020 hat das Vereinigte Königreich (Großbritannien und Nordirland) die Europäische Union verlassen (sogenannter Brexit). Den aktuellen Stand zu den Auswirkungen des Brexit auf den Krankenversicherungsschutz für Reisende und Studenten im Vereinigten Königreich haben wir hier für Sie zusammengestellt. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald es neue Informationen gibt.

Der aktuelle Stand (01.02.2021) sieht wie folgt aus:

Für gesetzlich Krankenversicherte, die nach Großbritannien und Nordirland reisen, gelten die Bestimmungen wie bisher weiter und die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC; auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte) ist für medizinisch notwendige Leistungen gültig. Wir empfehlen zusätzlich den Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung. Denn Leistungen wie der Krankenrücktransport in die Heimat, landesübliche Zuzahlungen oder Behandlungen in privaten Einrichtungen sind nicht über die EHIC abgesichert.

Studenten, die ihr Semester im Jahr 2020 in Großbritannien und Nordirland begonnen haben, können weiterhin die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nutzen. 

Für Studenten, die 2021 das Semester in Großbritannien oder Nordirland beginnen, besteht eine reduzierte Absicherung. So besteht in diesen Fällen beispielsweise keine Absicherung in der Pflegeversicherung.

Nein. Einen Auslandskrankenschein für Großbritannien und Nordirland gibt es nicht.

Wenden Sie sich an die SBK-Auslandsberatung, wenn Sie noch Fragen haben. Unsere Experten beraten Sie gerne.

Rufen Sie einfach an unter 0800 072 572 570 90 (gebührenfrei in Deutschland). Aus dem Ausland erreichen Sie unsere SBK-Auslansberatung unter +49 89 444 570 90 (zu den im Ausland geltenden Telefongebühren).

Gerne können Sie auch unser Online-Formular für Ihre Anfrage nutzen.

Fühlen Sie sich durch die Inhalte gut informiert?