Informationen zum Brexit

Was in der Krankenversicherung bei Aufenthalten in Großbritannien und Nordirland ab 01.01.2021 gilt.

Mit Wirkung zum 01.02.2020 hat das Vereinigte Königreich (Großbritannien und Nordirland) die Europäische Union verlassen (sogenannter Brexit). Den aktuellen Stand zu den Auswirkungen des Brexit auf den Krankenversicherungsschutz für Reisende und Studenten im Vereinigten Königreich haben wir hier für Sie zusammengestellt. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald es neue Informationen gibt.

Der aktuelle Stand (10.12.2020) sieht wie folgt aus:

Für gesetzlich Krankenversicherte, die noch 2020 nach Großbritannien und Nordirland reisen, ändert sich zunächst nichts. Das bedeutet: Für Reisen, die 2020 begonnen haben und über den 01.01.2021 andauern, gelten die Bestimmungen wie bisher weiter und die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC; auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte) ist weiterhin gültig. 

Ab dem 01.01.2021 gelten Großbritannien und Nordirland als "Nichtabkommensland". Damit besteht für Reisen, die nach dem 01.01.2021 beginnen, kein Versicherungsschutz und kein Leistungsanspruch mehr gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland. Der Einsatz der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) in Großbritannien und Nordirland ist dann nicht mehr möglich. Wir empfehlen daher den Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung.

Studenten, die ihr Semester im Jahr 2020 in Großbritannien und Nordirland begonnen haben, können weiterhin die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) nutzen. Diese Ansprüche enden bei Unterbrechung des Aufenthalts in Großbritannien und Nordirland oder bei der Rückkehr nach Deutschland.

Für Studenten, die 2021 das Semester in Großbritannien beginnen oder Rückkehrer sind, besteht kein Versicherungsschutz und kein Leistungsanspruch gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland.

Nein. Einen Auslandskrankenschein für Großbritannien und Nordirland gibt es nicht.

Wenden Sie sich an die SBK-Auslandsberatung, wenn Sie noch Fragen haben. Unsere Experten beraten Sie gerne.

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