Warum gibt es ICD-10 Codes?

Immer wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt eine Diagnose stellt, muss diese so exakt wie möglich benannt werden. Das ist nicht nur wichtig für die Abrechnung ärztlicher Leistungen. Auch für den Fall, dass Sie zu einem Spezialisten überwiesen werden, soll dieser sofort erkennen, wegen welcher Krankheit oder welchem Verdacht Sie untersucht werden müssen.

Zu diesem Zweck verwendet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den sogenannten ICD-10-Code auf Krankmeldung, Überweisung oder im Arztbrief. Diese weltweit verbindlichen Buchstaben-Zahlen-Kombinationen kennzeichnen jede Krankheit eindeutig.

Wofür steht ICD-10?

„ICD" ist die Abkürzung für „International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems". Oder etwas vereinfacht ins Deutsche übersetzt: Internationale Klassifikation von Krankheiten und Gesundheitsproblemen. Diese erfolgt durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Und die „10" besagt, dass es sich dabei um die 10. Ausgabe handelt.

So ist der ICD-10-Code aufgebaut

Der erste Buchstabe bezeichnet jeweils eine Gruppe von Krankheiten: Mit A beginnen zum Beispiel Infektionskrankheiten, mit G werden Krankheiten des Nervensystems gekennzeichnet, mit J Atemwegs-Erkrankungen und K steht für Krankheiten der Verdauungsorgane.

Die Ziffern beschreiben die Erkrankung genauer: K02 ist beispielsweise der Code für Zahnkaries, K11 für Krankheiten der Speicheldrüsen und mit K58 wird das Reizdarmsyndrom verschlüsselt. Häufig folgen nach einem Punkt weitere Ziffern, die die Krankheit noch eindeutiger benennen. So bezeichnet K02.0 Karies, der auf den Zahnschmelz beschränkt ist und K02.2 Karies des Zements.

Den Buchstaben am Ende nutzen Ärzte, um Diagnosen weiter zu spezifizieren. Zum Beispiel, welche Körperseite betroffen ist: L = Links, R = Rechts oder B = Beide. Auch die Diagnosesicherheit wird so festgehalten: A = Ausgeschlossene Diagnose, G = Gesicherte Diagnose und V= Verdachtsdiagnose.

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