Psychotherapie

Mit Unterstützung der SBK psychische Herausforderungen bewältigen.

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Depressionen, Angststörungen, Erschöpfungszustände: Psychische Erkrankungen können verschiedene Ursachen haben und jeden treffen. Doch haben sie eines gemeinsam: Sie überschatten den Alltag und bestimmen das Denken, Fühlen, Erleben und Handeln der Betroffenen.

Wenn Sie an einer psychischen Erkrankung leiden, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Psychische Beschwerden sind genauso behandelbar wie andere körperliche Leiden. Wir übernehmen die Kosten einer psychotherapeutischen Behandlung und unterstützen Sie bei der Suche nach einem Therapeuten mit Kassenzulassung. Alle Einzelheiten hierzu erfahren Sie auf dieser Seite.

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Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erhalten Sie hier.

Psychotherapie – Ihre SBK-Vorteile:

Psychotherapeutische Behandlungsformen

Vor dem Beginn der eigentlichen Psychotherapie findet ein Erstgespräch zwischen dem Therapeuten und dem Patienten statt, die sogenannte psychotherapeutische Sprechstunde. Im Anschluss daran sind die Probesitzungen mit dem Therapeuten, die sogenannten probatorischen Sitzungen. Bei der anschließenden Behandlung sind eine Kurzzeit- und Langzeittherapie, in dringenden Fällen eine Akutbehandlung möglich. Im Folgenden erfahren Sie die Einzelheiten zu diesen psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten.

Der Einstieg in die psychotherapeutische Behandlung erfolgt für alle Patienten über die psychotherapeutische Sprechstunde. Der Psychotherapeut klärt bei diesem Erstgespräch, ob ein Behandlungsbedarf besteht und welche Versorgung der Patient braucht. Sollte der Therapeut einen besonders dringenden Behandlungsbedarf sehen, kann er eine psychotherapeutische Akutbehandlung im Umfang von bis zu zwölf Behandlungen empfehlen. Wenn der Therapeut eine Psychotherapie für erforderlich hält, folgen im Nachgang an die Sprechstunde die sogenannten probatorischen Sitzungen.

Sollte der Therapeut im Rahmen des Erstgesprächs einen besonders dringenden Behandlungsbedarf sehen, kann eine psychotherapeutische Akutbehandlung im Umfang von bis zu zwölf Behandlungen in Frage kommen. Eine Akutbehandlung dient der Krisenintervention und kann – falls erforderlich – in eine Kurzzeittherapie oder in eine Langzeitpsychotherapie überführt werden. Bereits durchgeführte Therapieeinheiten der Akutbehandlung werden auf die nachfolgende Psychotherapie angerechnet.

Wenn der Therapeut im Erstgespräch feststellt, dass bei Ihnen ein Bedarf für eine Psychotherapie besteht, folgen Probegespräche, die sogenannten probatorischen Sitzungen. Hier prüfen der Patient und der Therapeut gemeinsam, ob die „Chemie“ zwischen ihnen stimmt und eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden kann. Vor Beginn einer Therapie sind mindestens zwei probatorische Sitzungen vorgeschrieben. Während der probatorischen Sitzungen entscheidet der Patient, ob er die Therapie bei diesem Therapeuten fortsetzen will. Bis zu vier probatorische Sitzungen werden von uns bezahlt.

Eine Kurzzeitherapie hat zunächst einen Umfang von zwölf Behandlungsstunden. Ist nach diesen zwölf Behandlungsstunden eine Fortführung erforderlich, kann der Therapeut nochmals bis zu zwölf Stunden bei uns beantragen. Insgesamt kann eine Kurzzeittherapie also bis zu 24 Behandlungsstunden haben. Sofern der Patient bereits Therapiestunden der Akutbehandlung beim gleichen Therapeuten in Anspruch genommen hat, werden diese angerechnet.

Wenn der Therapeut im Laufe der probatorischen Sitzungen oder während der Kurzzeittherapie feststellt, dass der Patient eine langfristige Therapie benötigt, kann der Patient gemeinsam mit seinem Therapeuten eine Langzeittherapie beantragen. Das maximale Stundenkontingent, das wir genehmigen können, hängt von der Therapieform ab.

Für den Erstantrag gelten folgende Kontingente:

  • Verhaltenstherapie: 60 Stunden
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: 60 Stunden
  • Analytische Psychotherapie: 160 

Bei Bedarf kann der Therapeut nochmals eine Verlängerung beantragen. Insgesamt gelten bei den drei Therapieformen für Erwachsene folgende Obergrenzen:

  • Verhaltenstherapie: 80 Stunden
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: 100 Stunden
  • Analytische Psychotherapie: 300 Stunden

Für Kinder und Jugendliche gelten andere Höchstkontingente. Diese Höchstkontigente erfahren Sie bei Ihrem persönlichen Kundenberater.

Mehr Informationen zu den Therapieformen finden Sie auf der Seite Häufige Fragen zur Psychotherapie.

So bekommen Sie eine Psychotherapie:

  1. Die psychotherapeutische Behandlung beginnt mit derpsychotherapeutischen Sprechstunde. Diese neue Behandlungsform soll Ihnen bei psychischen Problemen schnell helfen. Ihr Therapeut klärt bei diesem Erstgespräch, ob ein Behandlungsbedarf besteht und welche Versorgung Sie brauchen. Die Teilnahme an einer psychotherapeutischen Sprechstunde ist eine zwingende Voraussetzung für eine weitergehende psychotherapeutische Behandlung.
    Hinweis: Wenn Sie keinen Therapeuten für die Sprechstunde finden, vermittelt Ihnen die Terminservicestelle der kassenärztlichen Vereinigungeinen Sprechstundentermin innerhalb von vier Wochen. Erreichbar ist die Servicestelle jeden Tag rund um die Uhr ohne Vorwahl unter der Telefonnummer 116 117. Halten Sie bitte für Ihren Anruf Ihre SBK-Gesundheitskarte bereit. Wenn Sie auch mit Hilfe der Terminservicestelle der kassenärztlichen Vereinigung keinen Therapeuten finden konnten, unterstützt Sie unser kostenfreier SBK-Terminservicebei der Suche nach einem Therapieplatz. Unter der Telefonnummer 0800 0 725 725 707 0 ist dieser von Montag bis Samstag zwischen 8:00 und 20:00 Uhr für Sie da.
  2. Wenn der Therapeut in der Sprechstunde feststellt, dass bei Ihnen ein Behandlungsbedarf besteht, folgen Probegespräche, die sogenannten probatorischen Sitzungen. Wenn eine Psychotherapie zeitnah erforderlich ist, kann er dies auf einem Formular ankreuzen. Wichtig ist dabei, dass er einen 12-stelligen Vermittlungscode vermerkt. Die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigung vermitteln Ihnen dann bei Angabe des Vermittlungscodes Termine für probatorische Sitzungen. Auch hier beträgt die Wartezeit zwischen Ihrem Anruf und Ihrem Termin maximal vier Wochen. Unter www.eterminservice.de können Sie übrigens auch online freie Termine suchen. Bei den probatorischen Sitzungen prüfen Sie und der Therapeut gemeinsam, ob die „Chemie“ zwischen ihnen stimmt und eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden kann.
  3. Nach den probatorischen Sitzungen findet noch eine körperliche Untersuchung bei Ihrem Haus- oder Facharztstatt. Diese soll ausschließen, dass eine organische Erkrankung die Ursache für Ihre psychischen Beschwerden ist. Am Ende der Untersuchung wird der sogenannte Konsiliarbericht erstellt. Diesen reicht Ihr Therapeut zusammen mit den Antragsunterlagen bei uns ein.
  4. Wenn Sie sich für eine Psychotherapie entscheiden, stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Therapeuten einen Antrag bei Ihrem persönlichen Kundenberater. Die dafür erforderlichen Formulare hält Ihr Therapeut bereit. Er sendet die Antragsunterlagen direkt an uns. In bestimmten Fällen beziehen wir einen qualifizierten Gutachter mit ein. Nach der Bewilligung des Antrags durch uns können Sie die Therapie beginnen. Beim Psychotherapeuten brauchen Sie dann nur noch Ihre SBK-Gesundheitskarte vorzulegen.

Häufige Fragen zu Psychotherapie

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Psychotherapie finden Sie auf unserer Seite Häufige Fragen zur Psychotherapie.

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