Corona-Impfung

Alles zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

Der wirksamste Schutz vor einer eigenen, schwerwiegenden oder gar tödlich verlaufenden Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, ist die Corona-Impfung. Zudem hilft jede Impfung dabei, das Coronavirus in der Ausbreitung einzudämmen und trägt so zum Schutz der gesamten Bevölkerung bei.

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen über den Anspruch auf und Empfehlung zur Impfung, wie Sie einen Impftermin erhalten und wie die Impfung abläuft.

Alle aktuellen Informationen zur Auffrischungsimpfung finden Sie hier.

Alle aktuellen Informationen zur Impfung von Kindern und Jugendlichen finden Sie hier.

Damit Sie auf dem aktuellsten Stand sind, wird diese Seite regelmäßig aktualisiert und wo nötig ergänzt. Stand der Informationen: 01.07.2022
 

Anspruch auf die Impfung

Grundsätzlich haben alle Personen, die in Deutschland leben, sich für gewöhnlich aufhalten oder arbeiten unabhängig von ihrem Versicherungsschutz Anspruch auf die Corona-Impfung (Grundimmunisierung) sowie eine Auffrischungsimpfung. Aufgrund der Zulassung der in Deutschland verfügbaren Impfstoffe ist die Impfung momentan für Personen ab dem Alter von 5 Jahren möglich. Die Impfung ist für diese Personen kostenfrei. Momentan werden die Kosten durch den Bund getragen.

Impfempfehlung

Um vor einem schweren COVID-19-Verlauf geschützt zu sein, ist eine vollständige Grundimmunisierung erforderlich. Gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird nach folgenden Impfschemata geimpft:

Hinsichtlich der Verwendung der Impfstoffe gelten aktuell folgende Empfehlungen der STIKO:

Wichtige Informationen zur Wirksamkeit, Sicherheit und zu den Nebenwirkungender aktuellen Impfstoffe erfahren Sie auf der Seite  Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Impfung.

Empfehlungen für spezielle Personengruppen

Personen, die vollständig mit den nicht in der EU zugelassenen Impfstoffen CoronaVac von Sinovac, Covilo von Sinopharm, Covaxin von Bharat Biotech International Limited oder SputnikV von Gamelaya geimpft worden sind, sollen sich 3 Monate nach der letzten Impfdosis mit einem mRNA-Impfstoff boostern lassen. Sie gelten dann als vollständig geimpft. Trat nach vollständiger Grundimmunisierung eine gesicherte Covid-19 Infektion auf, soll die Auffrischung drei Monate nach der Infektion erfolgen. Wer nur eine Impfdosis mit einem der oben genannten Impfstoffe erhalten hat, soll eine Grundimmunisierung bestehend aus zwei Impfstoffdosen und eine Auffrischung mit einem in Deutschland zugelassenen Impfstoff erhalten.

Für alle Personen, mit Covid-19 Impfung mit anderen als den oben genannten Impfstoffen ohne EU-Zulassung gilt: diese Personen gelten in Deutschland als grundsätzlich "nicht geimpft". Ihnen wird eine vollständige Grundimmunisierung sowie eine Auffrischung mit einem hier zugelassenen Impfstoff empfohlen.

Vor allem Personen mit einem hohen Infektionsrisiko oder Risiko für einen schweren Verlauf profitieren in besonderem Maße. Detaillierte Informationen zu Risikogruppen finden Sie auf der Seite Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Impfung.

Für Schwangere und Stillende ist die Impfung von der STIKO mit dem Impfstoff Comirnaty empfohlen. Die Impfung soll erst ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel begonnen werden. Wurde die Schwangerschaft erst nach der ersten Dosis festgestellt, soll die zweite Dosis erst nach dem zweiten Schwangerschaftsdrittel vorgenommen werden.

Detaillierte Informationen für Schwangere und Stillende finden Sie auf der Seite Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Impfung.

Gesunde Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 11 Jahren sollen gemäß STIKO-Empfehlung vorzugsweise mit einer einzelnen Kinderdosis des Impfstoffs Comirnaty von Biontech/Pfizer geimpft werden. Auch der mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna ist für diese Altersgruppe zugelassen. 

Für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankung oder Kontakt zu Hochrisikogruppen empfiehlt die STIKO eine zweifache Impfung sowie eine Auffrischungsimpfung mit dem Kinderimpfstoff von Comirnaty von Biontech/Pfizer. Auch der mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna ist für diese Altersgruppe zugelassen. 

Alle Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren sollen laut der Empfehlung der STIKO mit dem Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer geimpft werden. Auch der mRNA-Impfstoff Spikevax ist für diese Altersgruppe zugelassen. 

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Impfung.

Alle Informationen zur Corona-Impfung von besonderen Personengruppen finden Sie im entsprechenden Abschnitt auf der Seite Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Impfung.

Auffrischungsimpfung

Wem wird eine Auffrischungsimpfung empfohlen?

Wann soll die Auffrischungsimpfung erfolgen?

*Nuvaxovid ist bisher nicht zur Auffrischimpfung zugelassen, kann jedoch bei einer Kontraindikation gegenüber mRNA-Impfstoffen dennoch zur Auffrischungsimpfung bei Personen ab 18 Jahren verwendet werden. 

Zweite Auffrischungsimpfung

Die STIKO empfiehlt eine zweite Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff für Menschen ab 70 Jahren, Bewohner und Betreute in Pflegeeinrichtungen, Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren sowie für Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Kontakt zu Patienten).

Die zweite Auffrischungsimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens 3 Monate nach der 1. Auffrischungsimpfung erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die zweite Auffrischungsimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten.

Personen der oben genannten Personengruppen, die nach der 1. Auffrischungsimpfung eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, wird aktuell keine weitere Auffrischungsimpfung empfohlen.

Nebenwirkungen: Nach einer Auffrischung mit Comirnaty (Biontech/Pfizer) oder Spikevax (Moderna) wurden ähnliche Impfreaktionen wie nach der zweiten Dosis der Grundimmunisierung beobachtet. Am häufigsten traten Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen auf. Meist klingen die Symptome nach ein bis zwei Tagen von alleine ab.

Wichtige Informationen zur Wirksamkeit, Sicherheit und zu den Nebenwirkungender aktuellen Impfstoffe erfahren Sie auf der Seite  Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Impfung.

So bekommen Sie die Corona-Impfung

Aktuell kann die Impfung in den meisten Arztpraxen und bei Privatärzten in Anspruch genommen werden. Auch in Firmen wird die Impfung zum Teil durch Betriebsärzte angeboten. Personen in Pflegeeinrichtungen und Heimen werden hauptsächlich durch mobile Impfteams gegen COVID-19 geimpft. Personen, die nicht mobil sind und zuhause wohnen, können auch durch ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin vor Ort geimpft werden.

Auf der Seite der Bundesregierung können Sie in der Deutschlandkarte Ihr Bundesland auswählen. So erhalten Sie eine Übersicht über impfende Ärzte und Impfaktionen in Ihrer Umgebung, Hotlines für die telefonische Terminvereinbarung sowie allgemeine Informationen zur Corona-Impfung für Ihr Bundesland. 

Inzwischen dürfen auch qualifizierte Apotheker und Apothekerinnen gegen Covid-19 impfen. Teilnehmende Apotheken finden Sie über die Suche auf der Seite https://www.mein-apothekenmanager.de/ .

Hinweis: Pflegeeinrichtungen koordinieren mit den in den Bundesländern zuständigen Stellen die Corona-Impfung innerhalb der Einrichtung mithilfe von mobilen Impfteams. Die Corona-Impfung über den Betriebsarzt wird von jedem Unternehmen selbst koordiniert. Ihr Arbeitgeber kommt auf Sie zu, sollte in Ihrer Firma eine Impfung angeboten werden.

Diese Unterlagen müssen Sie zur Corona-Impfung mitbringen:

  • Personalausweis oder anderen Lichtbildausweis für den Altersnachweis
  • Impfpass
  • Falls vorhanden medizinische Unterlagen, wie z. B. Herzpass, Diabetikerausweis, Medikamentenliste

  1. Impfberatung und Aufklärung zum Nutzen der Impfung, zu Nebenwirkungen, Eintritt und Dauer der Schutzwirkung, Hinweise zu Folge- und Auffrischungsimpfungen, Empfehlungen für Verhaltensmaßnahmen nach der Impfung
  2. Symptombezogene Untersuchung und Anamnese zum Ausschluss von Erkrankungen und Allergien
  3. Verabreichen des Impfstoffs
  4. Nachbeobachtung auf mögliche Impfreaktionen
  5. Ausstellen einer Impfdokumentation

Wie alle anderen Impfungen, wird auch die Corona-Impfung dokumentiert. Idealerweise erfolgt der Impfnachweis in Ihrem „gelben Heftchen“. Bringen Sie dieses daher zu Ihrem Impftermin mit.

Sie können Ihren Impfausweis nicht finden? Dann helfen Ihnen unsere Tipps auf dieser Seite sicher weiter. Aber keine Sorge: liegt der Impfpass nicht rechtzeitig vor, wird Ihr Arzt Ihnen eine Ersatzbescheinigung ausstellen. Diese kann später durch den Arzt in Ihren Impfpass nachgetragen werden.

Als freiwillige Ergänzung zum gelben Impfpass gibt es auch einen digitalen Corona-Impfpass für das Smartphone, den CovPass. Dieser ist EU-weit anerkannt.

Mit diesen Leistungen unterstützen wir Sie zusätzlich

Wenn Sie sich beraten lassen möchten, welche unterstützenden Leistungen es für Sie im Zusammenhang mit der Corona-Impfung gibt und welche Kosten für welche Leistungen übernommen werden, wenden Sie sich, neben Ihren behandelnden Ärzten, am besten auch direkt an Ihren persönlichen Kundenberater bei der SBK.

Eine Übersicht, mit welchen Leistungen wir Sie im Zusammenhang mit der Corona-Impfung unterstützen, erhalten Sie hier:

Nicht nur Corona-Viren können schwerwiegende Erkrankungen verursachen. Auch die uns schon lange bekannten Erreger wie Grippeviren, Pneumokokken, Masern usw. können zu ernsthaften und teils langanhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. 

Daher ist es ratsam, den Impfstatus immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Das heißt: Lassen Sie Ihren Impfpass jährlich vom Arzt prüfen. Holen Sie versäumte Impfungen nach und lassen Sie anstehende Auffrischungen durchführen. 

Dadurch schützen Sie sich auch vor gefährlichen Doppel- oder Zweitinfektionen: Covid-19 kann das Immunsystem stark schwächen. Das macht es dann anfälliger für andere Erkrankungen wie zum Beispiel eine Grippe. Gleichzeitig kann auch eine Erstinfektion mit Grippe das Immunsystem schwächen und andere Infektionen, wie eine Infektion mit dem Coronavirus, begünstigen.

Eine Übersicht zu allen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen sowie die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie auf der Seite Impfungen.

Für die Corona-Impfung können Sie wie für andere Impfungen im Rahmen des SBK-Bonusprogramms einen Bonus in Höhe von 5 € bekommen.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Seite SBK-Bonusprogramm.

 

Versicherte, die nicht von mobilen Impfteams an ihrem Wohnort aufgesucht werden können, müssen sich eigenverantwortlich um die Fahrt zum Impfzentrum kümmern.

Die Kosten für die Fahrten, z.B. mit einem Taxi, Bus oder Bahn, übernehmen Sie in der Regel selbst. Haben Sie grundsätzlich Anspruch auf Fahrten zur ambulanten Behandlung, gilt dieser auch für die Fahrten zum Impfzentrum.

Ein Anspruch auf Fahrten zur ambulanten Behandlung gemäß § 60 SGB V liegt vor, wenn Sie

  • einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG (außergewöhnlich gehbehindert), BI (blind), H (hilfsbedürftig) haben oder
  • der Pflegegrad 4, 5 oder der Pflegegrad 3 mit einer dauerhaften Mobilitätseinschränkung vorliegt.

Erhalten Sie bisher keine Fahrkosten zur ambulanten Behandlung, kommen Sie bitte vorab auf uns zu. Wir beraten Sie gerne zu Ihrem Anspruch auf Fahrkosten oder passenden regionalen Alternativen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Seite Fahrkosten.

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