Grippeschutzimpfung

Informationen rund um die Impfung gegen Influenza

Anfang Oktober bis Mitte Mai ist Grippesaison. Mit einer Grippeschutzimpfung können Sie sich und andere vor einer Ansteckung und schweren Krankheitsverläufen schützen. Hier finden Sie die Antworten zu allen wichtigen Fragen rund um die Grippeimpfung.

Grippeschutzimpfung – Ihre SBK-Vorteile:

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Was ist Grippe?

Die Grippe, auch Influenza genannt, ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Sie kann zu hohem Fieber, schweren Kopf- und Gliederschmerzen und einem trockenen Reizhusten führen. Bei einer Grippe ist im Unterschied zu einer Erkältung der ganze Körper betroffen und die Beschwerden beginnen meist schnell und heftig.

Wie schützt man sich vor der Grippe?

Mit der Grippeschutzimpfung können Sie sich vor einer Erkrankung schützen oder den Krankheitsverlauf abmildern. Ein weiterer Vorteil der Impfung: Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto stärker kann die Ausbreitung der Grippe eingedämmt werden. Mit diesen einfachen Verhaltensregeln können Sie zudem das Ansteckungsrisiko verringern:

  • Fassen Sie mit den Händen nicht in Augen, Nase oder Mund.
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig.
  • Husten und nießen Sie in die Armbeuge.
  • Halten Sie Abstand zu erkrankten Personen.
  • Meiden Sie Händeschütteln und Umarmungen.
  • Tragen Sie einen Mund- und Nasenschutz. Tragen Sie diesen insbesondere dann, wenn Sie von vielen Menschen umgeben sind.

Für wen ist die Impfung geeignet?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine jährliche Grippeschutzimpfung mit einem Vierfach-Impfstoff für folgende Personenkreise:

Der Grund für diese Empfehlung ist, dass ältere Menschen, chronisch Kranke und Schwangere ein geschwächtes Immunsystem haben – eine Grippe kann für sie durchaus lebensbedrohlich werden.

Welche Impfstoffe gibt es?

Von der STIKO werden als saisonale Grippeimpfstoffe für 2023/2024 ausschließlich vierfach wirksame Influenza-Impfstoffe empfohlen. Diese schützen gegen vier verschiedene Grippevirus-Subtypen, die voraussichtlich in der nächsten Grippesaison am häufigsten auftreten werden.

Es gibt dabei eine Vielzahl von Grippeimpfstoffen, die sich z. B. durch unterschiedliche Eigenschaften und Herstellungsverfahren, in der Anwendung oder Zulassung unterscheiden:

Da es noch weitere, hier nicht aufgeführte Impfstoffe mit Besonderheiten gibt, empfehlen wir Ihnen, sich vor der Impfung durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke beraten zu lassen.

Wo können Sie sich impfen lassen?

Eine Grippeschutzimpfung bekommen Sie in Ihrer Hausarztpraxis. In der Regel ist der Grippeimpfstoff bereits in der Praxis vorhanden. Am besten erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob die Praxis den Impfstoff vorrätig hat. Auch in gynäkologischen Praxen und in Kinderarztpraxen können sich bestimmte Personengruppen (z. B. Eltern der Kinder in der Kinderarztpraxis) gegen Grippe impfen lassen. Damit Sie sich einfach, schnell und ohne lange Wartezeit impfen lassen können, haben wir Vereinbarungen zur Durchführung der Impfung in Apotheken geschlossen. Fragen Sie dafür in Ihrer Apotheke nach oder nutzen Sie die Online-Suche der Landesapothekenverbände.

Sofern die Impfung in Ihrem betrieblichen Umfeld angeboten wird, erstatten wir auch hier die Kosten.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

In der Regel ist der saisonal verwendete Influenza-Impfstoff gut verträglich. Durch die Grippeschutzimpfung wird das Immunsystem des Menschen gefordert, daher sind leichte Krankheitssymptome zu erwarten. Es kommt gelegentlich zu Symptomen, die sich wie bei einer Erkältung einstellen. Reizbarkeit, Muskelschmerzen, Erschöpfung, Fieber, Frösteln, Schwitzen, Schwindelgefühl, Müdigkeit, Kopf-, Muskel- oder Gliederschmerzen können auftreten. Es kann auch zu Magen- und Darmbeschwerden wie Übelkeit oder Durchfall nach einer Impfung kommen. Reaktionen auf die Impfung klingen innerhalb von 1 bis 2 Tagen wieder ab.

Lokale Impfreaktionen wie leichte Schmerzen, Rötung, Bluterguss, Juckreiz und Schwellung an der Impfstelle können bei Verwendung eines Totimpfstoffs auftreten. Bei Verwendung eines Lebendimpfstoffs aus abgeschwächten Influenzaviren kann es zusätzlich zu einer verstopften oder laufenden Nase kommen. Zu weiteren Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke nach.

Häufige Fragen zu den Leistungen der SBK

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