Grippeschutzimpfung

Informationen rund um die Impfung gegen Influenza

Die Grippe, auch Influenza genannt, ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Sie kann zu hohem Fieber, schweren Kopf- und Gliederschmerzen und einem trockenen Reizhusten führen. Bei einer Grippe ist im Unterschied zu einer Erkältung der ganze Körper betroffen und die Beschwerden beginnen meist schnell und heftig. Mit einer Grippeschutzimpfung kann man sich dagegen schützen, denn sie verhindert den Ausbruch der Grippe bzw. schwächt ihren Verlauf ab. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Grippe umso stärker eingedämmt wird, je mehr Menschen sich impfen lassen.

Wie hängen Influenza und COVID-19 zusammen?

In seltenen Fällen kann eine Infektion mit dem Grippevirus zu schweren Verläufen und Komplikationen führen, genauso wie eine COVID-19-Erkrankung. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt deshalb Senioren und anderen Risikogruppen, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Grund hierfür ist, dass eine COVID-19-Infektion das Immunsystem stark schwächen kann. Das macht es anfälliger für andere Erkrankungen wie zum Beispiel eine Grippe oder erhöht das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Gleichzeitig kann natürlich auch eine Erstinfektion mit Grippe das Immunsystem schwächen und andere Infektionen, wie eine Infektion mit dem Coronavirus, begünstigen. Eine Grippe-Impfung schützt also nicht vor COVID-19. Sie kann aber einen zusätzlichen Schutz für Risikogruppen bieten und gefährliche Doppel- oder Zweitinfektionen verhindern.

Die Video-Inhalte sind Teil einer gemeinsam entwickelten Informationsbox der GWQ ServicePlus AG und des Harding-Zentrums für Risikokompetenz. Weitere Informationen und Quellenangaben finden sie hier. © Universität Potsdam, Harding-Zentrum für Risikokompetenz

 

Impfempfehlung der STIKO (Ständige Impfkommission)

Die Ständige Impfkommission empfiehlt jährlich die Grippeimpfung mit einem Vierfach-Impfstoff für folgende Personenkreise:

Der Grund für diese Empfehlung ist, dass Ältere, chronisch Kranke und Schwangere ein geschwächtes Immunsystem haben – eine Grippe kann hier durchaus lebensbedrohlich werden.

Grippeschutzimpfung – Ihre SBK-Vorteile:

So bekommen Sie eine Grippeschutzimpfung:

  1. Eine Grippeschutzimpfung bekommen Sie jährlich bei Ihrem Hausarzt. In der Regel hat Ihr Hausarzt den Grippeimpfstoff in seiner Praxis. Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke, Schwangere und andere, oben aufgeführte Personen mit erhöhtem (beruflichen) Risiko erhalten die Impfung als Kassenleistung. Die Vorlage Ihrer SBK-Gesundheitskarte in der Praxis genügt daher. Denken Sie bitte daran, Ihren Impfausweis zum Impftermin mitzunehmen. Dann kann Ihnen Ihr Arzt die Impfung offiziell bescheinigen.

    Wichtiger Hinweis: Eine Impfberatung, zum Beispiel für Ihre nächste Urlaubsreise, ist eine Privatleistung, die Sie selbst bezahlen. Wenn Sie Fragen zur Kostenübernahme haben, sprechen Sie bitte am besten vor der Impfung mit Ihrem persönlichen Kundenberater.
     
  2. Wenn Sie jünger als 60 Jahre sind und keine Grunderkrankung haben, kann Ihnen Ihr Arzt eine Privatrechnung ausstellen. In der Regel halten Ärzte den Grippeimpfstoff in ihrer Praxis bereit, sodass Sie den Impfstoff nicht in einer Apotheke abzuholen brauchen.

    Nachdem Sie geimpft worden sind, laden Sie die Impfstoffverordnung (Privatrezept) und die Privatrechnung ganz einfach in der Meine SBK-App oder in der Webversion unter meine.sbk.org hoch. Besonders praktisch dabei: Wenn Sie Meine SBK als App nutzen, fotografieren Sie die Dokumente einfach mit Ihrem Smartphone. 

    Rechnung hochladen

    Alternativ senden Sie Ihre Unterlagen per Post an: SBK, 80227 München.

    Sobald die Verordnung und die Rechnung bei uns eingegangen sind, bekommen Sie die Kosten der Impfung per Überweisung auf Ihr Bankkonto erstattet.

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