Häufige Fragen zur FSME-Impfung

Antworten auf häufige Fragen zur FSME-Impfung – damit Sie gut informiert entscheiden können

Hier finden Sie weitere Informationen zur FSME-Impfung, die Sie bei Ihrer Entscheidung für oder gegen diese unterstützen können.

Nach der ersten Impfung wird teilweise von kurzzeitig erhöhter Temperatur, Kopfschmerzen, Mattigkeit, Unwohlsein oder Rötung und Schmerz an der Einstichstelle berichtet. Bei weiteren Impfdosen treten diese Symptome seltener auf. Bei Kindern kommt es teilweise zu Fieber nach der Impfung. Sprechen Sie hierzu Ihren Kinderarzt an.

Mindestens zwei Impfdosen sind notwendig, um einen Schutz zu entwickeln. Die Antikörper bilden sich nach etwa vier bis vierzehn Tagen.

Es ist unwahrscheinlich, dass eine Impfung nach einem Zeckenstich vor einer Infektion schützt. Denn es sind mindestens zwei Impfdosen notwendig, um einen Schutz zu entwickeln. Die Antikörper bilden sich erst nach etwa vier bis vierzehn Tagen. Nach einem Zeckenstich wird eine Impfung erst nach vier Wochen zum Schutz vor einer späteren Infektion empfohlen.

Um vollständig vor einer Infektion geschützt zu sein, sind drei Impfdosen notwendig. Noch ist unsicher, wie lange der Schutz anhält. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher eine Auffrischung der Impfung nach drei bis fünf Jahren.

Mit der FSME-Impfung sind Sie im In- und Ausland vor FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) geschützt. FSME kommt in vielen europäischen Ländern vor – besonders in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Kinder spielen und bewegen sich häufig im Freien. Somit können sie ebenfalls von einer Zecke gestochen werden. Die STIKO empfiehlt daher die Impfung in den Risikogebieten in Deutschland. Ab dem ersten Geburtstag können Sie Ihr Kind impfen lassen.

Ja, auch Schwangere und Stillende können sich gegen FSME impfen lassen. Dies wird insbesondere Frauen empfohlen, die sich viel im Freien innerhalb der durch die STIKO definierten Risikogebiete aufhalten. Schwangere sollten die Impfung erst ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft vornehmen lassen.

Generell bietet lange Kleidung, die die Haut bedeckt, einen gewissen Schutz. Nach einem längeren Aufenthalt im Freien sollten Sie Ihren oder den Körper Ihres Kindes und die Kleidung absuchen. So können Zecken schnell entdeckt werden – im besten Fall sogar schon, bevor sie gestochen haben.

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