HPV-Impfung

Informationen rund um die Impfung gegen Humane Papillomviren

Humane Papillomviren (HPV) können Krebs verursachen. In Deutschland erkranken jährlich mehr als 6.000 Frauen und ca. 1.600 Männer an HPV-bedingten Karzinomen im Bereich des Gebärmutterhalses, der Genitalien, des Afters sowie im Mund-Rachen-Raum. Die Viren werden hauptsächlich bei sexuellen Kontakten über die Schleimhäute übertragen.

Eine HPV-Impfung kann vor der Ansteckung mit bestimmten Hochrisikotypen der Humanen Papillomviren (HPV) schützen und so Krebserkrankungen bzw. Krebsvorstufen (Dysplasien) verhindern.

Wenn Sie wissen wollen, ob eine HPV-Impfung für Sie, Ihre Tochter oder Ihren Sohn infrage kommt, helfen wir Ihnen mit folgenden Informationen weiter.

Impfempfehlung der STIKO

Die STIKO (Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut) empfiehlt die Impfung für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren. Eine versäumte Impfung sollte so schnell wie möglich nachgeholt werden und wird bis zum Alter von 17 Jahren von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Denn der Nutzen einer HPV-Impfung ist am größten, wenn sie vor dem ersten Geschlechtsverkehr stattfindet.

Die Immunisierung erfolgt in der Regel mit zwei Impfstoffdosen. Wird ab dem Alter von 15 Jahren das erste Mal geimpft, werden drei Impfungen fällig.

HPV-Impfung – Ihr SBK-Vorteil:

So bekommen Sie oder Ihr Kind die HPV-Impfung:

Die HPV-Impfung bekommen Sie oder Ihr Kind bei Ihrem Hausarzt, Kinder- und Jugendarzt oder beim Gynäkologen. In der Regel verfügt er in seiner Praxis über den entsprechenden Impfstoff. Ansonsten stellt er Ihnen ein Rezept aus, mit dem Sie den Impfstoff in der Apotheke abholen können.

Mädchen und Jungen bis einschließlich 17 Jahren (d. h. bis einen Tag vor dem 18. Geburtstag) erhalten die Impfung als Kassenleistung. Die Vorlage der SBK-Gesundheitskarte Ihres Kindes in der Praxis genügt daher.

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