Fahrkosten

Die SBK übernimmt für Sie medizinisch notwendige Fahrkosten zu Ihren Behandlungen.

Fahrkosten sind Kosten die entstehen, wenn Sie zu einer Behandlung gefahren werden. Dies kann mit dem Krankenwagen, dem Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln geschehen. Auf dieser Seite informieren wir Sie, unter welchen Voraussetzungen wir Fahrkosten übernehmen können.

Fahrkostenerstattung - Ihr SBK-Vorteil:

  • Ihr persönlicher Kundenberater berät Sie zu allen Fragen rund um Fahrkosten und genehmigt diese bei Vorliegen der Voraussetzungen einfach und schnell.
  • Transportunternehmen können die Kosten direkt mit uns abrechnen, Sie müssen sich um nichts weiter kümmern.

Stefan Herold, SBK-Kundenberater Neustadt bei Coburg


"Sprechen Sie uns gerne an. Meine Kollegen und ich prüfen für Sie, ob wir in Ihrem Fall die Fahrkosten erstatten können."

Wir übernehmen Ihre Fahrkosten, wenn sie im Zusammenhang mit einer Leistung der SBK aus medizinischen Gründen zwingend notwendig sind. In folgenden Fällen können wir die Fahrkosten tragen:

  • Fahrten zu einer voll- oder teilstationären Krankenhausbehandlung.
  • Rettungsfahrten zum Krankenhaus (auch wenn Sie nicht stationär aufgenommen werden).
  • Fahrten, bei denen Sie während der Fahrt eine fachliche Betreuung oder die besonderen Einrichtungen eines Krankenwagens benötigen.
  • Fahrten zu einer ambulanten Operation, Vor- oder Nachuntersuchung im Krankenhaus, ambulante Behandlung im Krankenhaus, wenn Sie dadurch nicht oder nur für kürzere Zeit stationär behandelt werden müssen.
  • Fahrten zur stationären Vorsorge oder Rehabilitation.
  • Fahrten zum Arzt, wenn Sie zwingend medizinisch notwendig sind und ein besonderer Ausnahmefall vorliegt.
  • Bei Serienbehandlungen, wie Dialyse oder onkologischen Chemo- und Strahlentherapie.

Bei dem Fahrziel muss es sich um die nächsterreichbare Behandlungseinrichtung (ausgehend von Ihrem Aufenthaltsort) handeln.

Die Kosten für Fahrten zu einer ambulanten Behandlung können wir nur in besonderen Ausnahmefällen und nach vorheriger Genehmigung übernehmen. Diese besonderen Ausnahmefälle wurden für alle Krankenkassen verbindlich festgelegt.

Ein besonderer Ausnahmefall liegt besonders bei folgenden Fahrten vor:

  • Fahrten von Patienten, die laut Schwerbehindertenausweis außergewöhnlich gehbehindert (aG), blind (Bl) oder besonders hilfsbedürftig (H) sind oder
  • Fahrten von pflegebedürftigen Versicherten, die in den Pflegegrad 3, 4 oder 5 eingestuft und dauerhaft in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind sowie
  • Fahrten zur ambulanten Dialyse, onkologischen Strahlen- oder Chemotherapie.

Liegt bei Ihnen einer der oben genannten Ausnahmefälle vor, lassen Sie sich bitte direkt eine Vorordnung beim Arzt ausstellen und senden diese vor einer geplanten Fahrt an SBK, 80227 München. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an Ihren persönlichen Kundenberater wenden.

Als Transportmittel zu Ihrer Behandlung kommen verschiedene Transportmittel in Frage, zum Beispiel:

  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Taxen und Mietwagen
  • Kranken- oder Rettungswagen
  • ein eigener PKW

Ist die Fahrt mit einem Taxi bzw. Mietwagen, Krankentransport- oder Rettungswagen notwendig, stellt Ihr Arzt Ihnen eine Verordnung für Ihre Fahrt aus.

  • Bei öffentlichen Verkehrsmitteln übernehmen wir die Kosten für ein Ticket der 2. Klasse. Wenn möglich, nutzen Sie bitte Sparangebote. Unser Tipp: Bei der Deutschen Bahn reisen Kinder bis einschließlich 14 Jahre in Begleitung ihrer Eltern kostenlos.
  • Für die Nutzung eines PKW erhalten Sie eine Fahrtkostenerstattung von 0,20 Euro je Kilometer,
    höchstens jedoch bis zu den Kosten, die für ein öffentliches Verkehrsmittel oder für ein anderes verordnetes Beförderungsmittel (zum Beispiel Taxi oder Mietwagen) angefallen wären.
  • Kranken- oder Rettungstransportunternehmen rechnen die Kosten direkt mit uns ab.
  • Für Taxis bzw. Mietwagen übernehmen wir die Kosten bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten Vergütungen. Die meisten Taxi- oder Mietwagenunternehmer können direkt mit uns abrechnen.

Bei Fahrkosten, die wir für Sie übernehmen können, beträgt Ihr gesetzlicher Eigenanteil an jeder Fahrt 10 Prozent (mindestens fünf und maximal zehn Euro, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten). Hin- und Rückfahrt gelten dabei als Einzelfahrt. Dies gilt für alle Versicherten, auch für Kinder.

Eine Ausnahme davon sind bestimmte Serienfahrten, wie z. B. zur Strahlen- und Chemotherapie, hier zahlen Sie einen Eigenanteil nur für die erste und letzte Fahrt Ihrer Behandlungsserie.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie sich von allen gesetzlichen Zuzahlungen befreien lassen. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Seite Zuzahlungsbefreiung.

Bei Fahrkosten oder anderen Reisekosten zu einer medizinischen Rehabilitation fällt kein Eigenanteil für Sie an.

In bestimmten Fällen kann es erforderlich sein, dass der Patient während der Fahrt begleitet wird - aus medizinischen Gründen oder auch bei kleinen Kindern.

Sofern Ihr Arzt die Notwendigkeit einer Begleitperson auf der Verordnung bestätigt, übernehmen wir die Mehrkosten für die Begleitperson ebenfalls. Wenn die Begleitperson während der Behandlung nicht vor Ort warten kann, übernehmen wir sogar die Kosten für die Fahrten, die die Begleitperson ohne den Patienten von oder zur Behandlungsstätte zurücklegt.

Welche Fahrkosten wir bei Kuren tragen dürfen, hängt jeweils von der übernommenen Maßnahme (stationäre oder ambulante Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen) ab. Mit einigen Kurhäusern haben wir einen Abholservice vereinbart, der Sie dann direkt von zuhause oder aus dem Krankenhaus abholt und zur Kur bringt. In Ihrem Genehmigungsschreiben stellen wir Ihnen alle Informationen zu Ihrer Reise zur Verfügung. Bitte setzen Sie sich bei Fragen mit Ihrem persönlichen Kundenberater in Verbindung.

So bekommen Sie Fahrkosten erstattet:

Ihr Arzt stellt Ihnen für die Übernahme von Fahrkosten eine Verordnung aus, in der er alle medizinisch notwendigen Fahrdetails, wie das Transportmittel oder eine Begleitperson, festlegt.
Diese Verordnung reichen Sie bitte vor Beginn der Fahrt bei uns ein: SBK, 80227 München.
Liegen die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme vor, stellt Ihnen Ihr Kundenberater schnell und unkompliziert eine Genehmigung aus, so dass Ihr Fahrdienstleister direkt mit uns abrechnen kann und Sie nicht in Vorleistung treten müssen.

Ausnahme: Bei Rettungsfahrten oder Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur voll- oder teilstationären Krankenhausbehandlung müssen Sie vorab keine Verordnung bei uns einreichen.
Bei Kuren (stationäre oder ambulante Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen) teilen wir Ihnen im Genehmigungsschreiben rechtzeitig alle Informationen zu Ihrer An- und Abreise mit. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte einfach an Ihren persönlichen Kundenberater.

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