Stärken Sie Ihren Rücken!

Nutzen Sie das RückenWind-Programm der SBK.

Kann nicht jeder ein bisschen Rückenwind gebrauchen? Das dachte sich auch die SBK und entwickelte für ihre Kunden das gleichnamige Programm.

 

„Ziel von RückenWind ist es, unseren Kunden individuelle Übungen an die Hand zu geben, die Rückenschmerzen verhindern bzw. für Schmerzentlastung sorgen“, erklärt Katharina Ommer, SBK-Fachexpertin für ambulante Versorgung.

 

Eine gute Sache, denn immerhin leidet im Durchschnitt jeder Mensch mindestens einmal in seinem Leben an Rückenschmerzen. „Die Anmeldung erfolgt über den persönlichen Kundenberater“, erklärt Ommer. Eine E-Mail oder ein Telefonat sind ausreichend und der Kundenberater schickt eine Teilnahmeerklärung, einen Fragebogen und eine Kontaktdatenübersicht.

Durchgeführt wird das spezielle Rückenangebot nämlich von bundesweit mehr als 70 Vertragspartnern: „Allesamt Physiotherapeutische Einrichtungen“, erklärt die SBK-Expertin. DasAmbulante Zentrum für Rehabilitation und Prävention am Entenfang GmbH (AZR) in Karlsruhe ist von Beginn an dabei. Genau wie Tilo Späth, Sportwissenschaftler M.A., der dort seit 19 Jahren als Sporttherapeut im ambulanten Rehabereich Orthopädie tätig ist.  

Das Mitwirken des Patienten ist bei RückenWind gefragt

„Das RückenWind-Programm fordert vom Patienten, dass er sich vorab intensiv mit seinem Rücken und möglichen Beschwerden auseinandersetzt“, sagt der 52-Jährige. Voraussetzung sei schließlich Eigeninitiative: „Wir motivieren und geben den Patienten Übungen an die Hand, die sie später Zuhause selbstständig anwenden können.“ Erst kürzlich habe Späth einen Patienten behandelt, der sich seit knapp zehn Jahren einmal jährlich gegen Rückenschmerzen spritzen lässt. Doch nun flaut die Wirkung ab. Nach nur knapp zwei Monaten litt der 48-Jährige plötzlich wieder massiv unter Schmerzen. „Der RückenWind-Beratung und der Disziplin des Patienten sei Dank, kommt der Mann nun auch ohne Spritzen zurecht“, sagt Späth. Kein Einzelfall. Hilfe zur Selbsthilfe, das Konzept scheint aufzugehen. „70 bis 80 Prozent meiner RückenWind-Teilnehmer haben diffuse Rückenschmerzen. Diese häufig verhaltensbedingten Rückenschmerzen lassen sich durch die Übungen wegtrainieren“, sagt Sporttherapeut Späth. Seine persönliche Rückenentlastung im Berufsalltag: ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Zusätzlich trainiert er zweimal in der Woche gezielt seinen Rücken, joggt und fährt Fahrrad. Das Ergebnis auch hier: das Engagement zeigt Wirkung. „Ich hatte noch nie Rückenbeschwerden“, freut sich Späth.

RückenWind – so funktioniert’s

Die Ausgangsbasis für die RückenWind-Beratung beim Physiotherapeuten ist der Fragebogen“, erklärt Katharina Ommer von der SBK. Enthalten sind beispielsweise Fragen wie: Wo im Rücken sitzt der Schmerz? Wie fühlt sich der Schmerz an? Ist der Schmerz möglicherweise tageszeit- oder bewegungsabhängig? „RückenWind-Teilnehmer können sich so über ihren Schmerz Gedanken machen, ihn lokalisieren und einen Schmerzwert bestimmen“, erklärt Tilo Späth vom AZR. Dank dieser Angaben kann sich der Therapeut ein erstes Bild vom Patienten und dessen Beschwerden machen. „Wir gehen in der ersten Viertelstunde des Beratungsgesprächs den Fragebogen durch. Anschließend machen wir klinische Tests und üben individuelle Trainingsmethoden ein“, erklärt der Sportexperte.

„Patient und Therapeut haben durch das RückenWind-Programm eine volle Stunde Zeit, sich intensiv dem individuellen Rückenproblem und Übungen zu widmen“, erklärt SBK-Expertin Ommer.

Weitere SBK-Angebote für einen gesunden Rücken

Doch nicht immer führt bereits die Erstberatung beim RückenWind-Programm zum gewünschten Ergebnis. „Manchmal kommt der Patient mit einer Übung nicht klar. Oder der Patient ist unsicher, ob er die Übung richtig macht“, erklärt Katharina Ommer. Auch hierbei unterstützt die SBK: „Die Teilnehmer können jeweils zweimal 30-minütige Wiederholungsberatungen wahrnehmen.“

Das RückenWind-Programm findet Anklang. Auch bei jüngeren Patienten. Überhaupt beobachtet Tilo Späth im Karlsruher Ambulanten Zentrum für Rehabilitation und Prävention, dass die Patienten jünger werden. „War es früher klassischerweise der 50-Jährige, der Probleme hatte, kommen heute schon 30-Jährige mit Rückenbeschwerden. Keine Couch-Potatoes, sondern auch aktive Menschen, die in ihrer Freizeit Sport treiben“.

Ursächlich könne sein, dass sich Kleinkinder immer weniger bewegen: „In den ersten sechs Lebensjahren bilden sich das Knochengerüst und der Rücken aus. Alles was bis dahin nicht optimal angelegt ist, kann später zu Problemen führen.“ Aber auch eine veränderte Lebensweise mit viel Sitzen im Büro, vor dem PC und im Auto und ein erhöhter Stresslevel sind eine Dauerbelastung für den Rücken.

Bewegung ist der Schlüssel gegen Beschwerden

In jedem Fall ist Bewegung das A und O gegen Rückenschmerzen. „Das RückenWind-Programm hilft unseren Kunden ihr individuelles Verhalten zu optimieren“, sagt Katharina Ommer, SBK-Fachexpertin für ambulante Versorgung. Wer bislang noch keine Rückenschmerzen in seinem Leben hatte, der kann mit Hilfe des RückenWind-Tests sein individuelles Risiko bestimmen. In jedem Fall gilt: Probieren Sie es aus. Schließlich geht’s mit ein bisschen Rückenwind schneller voran.

Direkt zur Beschreibung des SBK-Programms RückenWind.