Kosten für Zahnersatz

Wie Sie die bestmögliche Versorgung für Ihr Geld bekommen.

Reparaturen am Gebiss haben ihren Preis. Damit Zahngesundheit finanziell machbar bleibt, hilft die SBK, die bestmögliche Versorgung zu wählen und Kosten zu sparen.

Kostenübernahme für Ihren Zahnersatz

Die SBK beteiligt sich mindestens mit einem Festzuschuss in Höhe von 50 Prozent an den Kosten für einen Zahnersatz. Dabei richtet sich der Zuschuss nach dem konkreten Befund und orientiert sich an einer medizinisch notwendigen Versorgung. Gemeint ist damit die günstigste Maßnahme, um Zahnlücken zu beseitigen, den Kaumechanismus zu erhalten und schlimmere Zahn- und Kieferprobleme auszuschließen. Wer einen höherwertigen Zahnersatz will, muss beim Eigenanteil in der Regel tiefer in die Tasche greifen. Soll es beispielsweise anstatt einer Stahlkrone eine Vollkeramikkrone sein, zahlt der Versicherte etwa 700 Euro mehr.

"Meine Empfehlung: gehen Sie einmal im Jahr zur Vorsorge beim Zahnarzt und lassen Sie Ihr Bonusheft quittieren. Das erhöht den Festzuschuss."

- Katrin Thomanek, persönliche Kundenberaterin bei der SBK

Zahnunfälle ziehen Folgeschäden nach sich. Damit es nicht so weit kommt, hilft die SBK, den richtigen Zahnersatz auszuwählen.

Wer fünf Jahre in Folge zur Vorsorgeuntersuchung gegangen ist, erhöht seinen Zuschuss um 20 Prozent – bei zehn Jahren sogar um 30 Prozent. Das Bonusheft gibt es entweder direkt beim Zahnarzt oder bei der SBK. Wir Kundenberater schicken Ihnen gerne ein Exemplar zu. Zusätzlich übernehmen wir in Härtefällen, beispielsweise bei Heimbewohnern oder Arbeitslosen, bis zu 100 Prozent der Regelversorgung.

Um den Festzuschuss zu genehmigen, legt ein Kunde mir seinen Heil- und Kostenplan vor. Den bekommt er nach der Untersuchung vom Zahnarzt. Dort ist die geplante Behandlung festgehalten. Auch die Kosten und der veranschlagte Eigenanteil sind erfasst. Kommt ein Versicherter persönlich in die Geschäftsstelle, genehmige ich den Plan innerhalb weniger Minuten vor Ort. Das geht selbstverständlich auch per Post. Wenn es zur Behandlung kommt, wird der Festzuschuss zwischen dem Zahnarzt und der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet. Der Versicherte bekommt außerdem eine Rechnung für seinen Eigenanteil vom Zahnarzt.

Die Kosten im Überblick

Zahnkrone: Der Basis-Zuschuss für eine Krone beginnt unabhängig vom Material bei etwa 140 Euro. Für Zahnersatz im sichtbaren Bereich erhöht sich dieser Zuschuss um 50 Euro für eine zahnfarbene Verblendung. Teilkronen sind in der Fertigung aufwendiger herzustellen, daher beträgt der Zuschuss der SBK hier etwa 155 Euro. Richtwerte für die Gesamtkosten – ohne Abzug des Festzuschusses – liegen bei etwa:

  • Stahlkrone: 300 Euro
  • Goldkrone: 500 Euro
  • Titankrone: 300 Euro
  • Keramikverblendkronen: 400 Euro
  • Kunststoffverblendungen: 300 Euro
  • Vollkeramikkronen: 1.000 Euro

Eine Beispielrechnung: Vier Zähne sollen Keramikverblendkronen erhalten. Gesamtbetrag: 1.600 Euro. Der Versicherte ist die letzten zehn Jahre regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt gewesen und hat sich sein Bonusheft quittieren lassen. Anstatt pro Zahn einen Festzuschuss von 140 Euro zu bekommen, erhöht sich der Betrag um 30 Prozent. Pro Zahn zahlt die Krankenkasse 182 Euro. Bei vier Zähnen sind das 728 Euro. Der Versicherte muss einen Eigenanteil von 872 Euro zahlen.

Zahnbrücke: Eine Brücke für einen fehlenden Zahn kostet etwa 800 Euro, bei edleren Werkstoffen bis zu 1.200 Euro. Der Zuschuss für eine Brücke bei einem fehlenden Zahn liegt zwischen 330 und 425 Euro. Auch hier erhöht sich der Betrag, wenn sich die Zahnlücke im sichtbaren Bereich befindet.

Voll- und Teilprothese: Eine Vollprothese kostet für beide Kiefer zwischen 1.200 und 1.500 Euro und wird mit 300 bis 400 Euro bezuschusst. Eine Teilprothese für sechs Zähne kostet 300 bis 400 Euro. Der Zuschuss beträgt etwa 250 Euro.

Implantat: Zahnimplantate sind eine Privatleistung und werden nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezuschusst. Sie kosten im Frontzahnbereich zwischen 1.400 und 3.000 Euro, im Seitenzahnbereich zwischen 1.000 und 2.500 Euro. 

Heil- und Kostenplan online vergleichen

Meinen Kunden empfehle ich, sich auch online Vergleichsangebote für ihren Heil- und Kostenplan zu holen. Dafür kann der Heil- und Kostenplan sowie weitere Unterlagen anonym und kostenlos auf der Seite unseres Kooperationspartner Medikompass.de hochgeladen werden. Andere Zahnärzte schauen sich die Unterlagen dann an. Daraufhin erhält mein Versicherter günstige Angebote von Ärzten aus seiner Region. Er macht einen Termin aus und lernt den Arzt bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch kennen. Danach entscheidet er, ob er sich von ihm behandeln lassen möchte. Im Durchschnitt kann jeder Patient dadurch etwa 40 Prozent der Kosten sparen.

Regelversorgung zum Nulltarif

Um noch mehr zu sparen, empfehle ich meinen Kunden zudem unseren Partner Indento. Durch die Kooperation bekommen Versicherte die Regelversorgung des Zahnersatzes kostenfrei. Indento arbeitet mit ausgewählten Zahnärzten zusammen. Gerne kann Ihnen Ihr Kundenberater einen Kontakt in der Nähe empfehlen. Nach der Untersuchung und dem Zahnabdruck wird der Zahnersatz in China gefertigt und im Anschluss erneut in Deutschland geprüft. Höherwertiger Zahnersatz, der über die Regelversorgung hinaus geht, kann ebenfalls über Indento abgewickelt werden – dann allerdings nicht mehr zum Nulltarif. Mehr Informationen sowie teilnehmende Praxen finden Sie unter dent-net.de.

Zusatzversicherung schützt bei Zahnunfällen

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner ARAG bietet die SBK Versicherten eine Zahnzusatzversicherung an. Wir übernehmen den Eigenanteil für Zahnbehandlungen, Zahnersatz und Kieferorthopädie in der vereinbarten Höhe. Unser Tarif „SBK Zahn extra plus“ (ab 18,16 Euro monatlich) übernimmt dabei 90 Prozent des Eigenanteils, bei „SBK Zahn extra“ (ab 11,62 Euro monatlich) die Hälfte. Der Vorteil: SBK-Kunden werden vom ARAG Premium-Team für Zusatzversicherungen betreut. Versicherte haben keine Wartezeiten und genießen sofortigen Versicherungsschutz. Ihr persönlicher SBK-Kundenberater vermittelt Ihnen gerne eine Zahnzusatzversicherung.  

Mein Tipp: Schließen Sie so früh wie möglich eine Zusatzversicherung ab. Der Vorteil ist: Wer sich mit einem gesunden Gebiss absichert, bekommt einen günstigeren Tarif als jemand, der bereits geschädigte Zähne hat. Am besten also gleich mit 18 Jahren versichern, sobald die Familienversicherung nicht mehr greift. Beim Abschluss der Zusatzversicherung prüft die ARAG die Zahngesundheit des Versicherten. Wenn beispielsweise schon eine Brücke vorhanden ist, erhöht sich automatisch der Tarif.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Zusatzversicherungen.