Reparatur für die Zähne

Gesunder Biss und strahlendes Lächeln dank Zahnersatz.

Ein Unfall, Karies oder fehlende Zahnentwicklung – Ursachen für ein beschädigtes Gebiss sind unterschiedlich. Folgeschäden können schwerwiegend sein: Verbliebene Zähne verlieren ihren Halt, Kieferknochen wird abgebaut. Auch Sprachstörungen und Schmerzen im Kiefergelenk drohen. Damit es nicht so weit kommt, hilft die SBK, den richtigen Zahnersatz auszuwählen.

 

 

Zahnkrone

Kronen aus Keramik lassen sich einfärben, so dass sie natürlichen Zähnen stark ähneln. Sie sind sehr langlebig und widerstandsfähig.
  • Stahlkronen sind sehr lange haltbar. Unverträglichkeiten und Allergien sind extrem selten. In sehr seltenen Fällen kann es zu elektrischen Spannungsproblemen in Verbindung mit Gold kommen. Ein Nachteil kann das silbrig-dunkle Aussehen sein.
  • Goldkronen haben keinen Vorteil gegenüber Stahl- oder Titankronen. Allerdings sind die Gefahren von Allergien und Unverträglichkeiten höher.
  • Titankronen sind gut mundverträglich. Titan ist in der Fertigung aufwendig und wird daher nur selten verwendet. Die grauschwarze Farbe wirkt unschön.
  • Verblendkronen haben einen Metallkern (Gold, Stahl oder Titan). Dieser wird in sichtbaren Bereichen oder vollständig komplett mit Keramik oder Kunststoff beschichtet. Keramikverblendkronen haben eine hohe Lebenserwartung und sind auch recht resistent gegen Verfärbungen. Kunststoffverblendungen sind ebenfalls möglich. Sie nutzen aber schneller ab und verfärben sich auch oft am Kronenrand.

Eine Zahnkrone stabilisiert einen kaputten Zahn mit einer Ummantelung. Bei weniger stark beschädigten Zähnen reicht eine Teilkrone um fehlende Zahnsubstanz zu ersetzen. Kronen bestehen entweder aus Vollkeramik, Gold oder Metall.

  • Vollkeramikkronen sind sehr langlebig und widerstandsfähig gegen Säuren und Laugen. Keramik lässt sich mit Pigmenten einfärben, so dass es natürlichen Zähnen sehr ähnelt. 

„Regelmäßige Reinigung ist auch bei Zahnersatz Pflicht, damit die künstlichen Zähne weiterhin funktionstüchtig bleiben und die Restzähne nicht geschädigt werden.“

- Katrin Thomanek, Kundenberaterin der SBK

Zahnbrücke

Um eine Zahnlücke zu schließen, kann eine Brücke aus einem oder mehreren künstlichen Zähnen mit Klammern auf die Nachbarzähne gesetzt werden. Damit diese als Pfeiler dienen können, müssen die angrenzenden Zähne gesund sein. Sie werden abgeschliffen und als Brückenpfeiler überkront. Brücken werden aus Metall gegossen und mit Keramik oder Kunststoff überzogen. 

Voll- und Teilprothese

Teilprothesen sind ein herausnehmbarer Zahnersatz. Sie werden mit Metallklammern im Restgebiss, mittels Kronen an den Nachbarzähnen oder an Prothesen befestigt.

Eine Vollprothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz. Sie wird verwendet, wenn keine natürlichen Zähne mehr erhalten sind. Es werden Kunststoffzähne auf einer Platte aus Kunststoff oder Metall befestigt. Industriell gefertigte Kunststoffzähne sind optisch perfekt, sehr haltbar und können gut repariert werden. Kunststoffallergien sind äußerst selten. Selbst wenn sich Kunststoffzähne verfärben, können sie als herausnehmbarer Zahnersatz leicht nachbearbeitet werden.

Teilprothesen werden mit Metallklammern im Restgebiss (Klammerprothese) oder mittels Kronen an den Nachbarzähnen (Teleskopprothese) befestigt. Wenn gar keine Zähne mehr vorhanden sind, können Prothesen an Implantaten befestigt werden.

Im Vergleich zu Implantaten sind beide Prothesenvarianten günstiger. Es ist kein chirurgischer Eingriff notwendig. Allerdings wird das Geschmacksempfinden durch eine Vollprothese beeinträchtigt. Die Aussprache und die Kaufunktion können ebenfalls eingeschränkt werden. Bei einer wackelnden Prothese besteht außerdem die Gefahr, dass der Kieferknochen abgebaut wird.

Implantat

Zahnimplantate sind eine Art künstlicher Zahnwurzel. Zahnkronen, Zahnbrücken oder Prothesen können darauf befestigt werden.

Zahnimplantate sind eine Art künstlicher Zahnwurzel und halten bei guter Pflege ein Leben lang. Sie werden direkt im Kieferknochen verankert, wenn keine Zähne mehr vorhanden sind. Darauf können Zahnkronen, Zahnbrücken oder Prothesen befestigt werden. Die Kombination aus Implantat und Zahnersatz wird Suprakonstruktion genannt. Bei Implantaten hat sich Titan als Material durchgesetzt. Es löst keine Abstoßreaktionen im Körper aus und ist gut verträglich. Zahnimplantate sind eine Privatleistung und werden nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezuschusst.