Startklar fürs Ausland

Gut gewappnet für die Ferne durch die SBK-Auslandsberatung.

Michael Zaubzer ist Auslandsberater bei der SBK. Reisen ist für ihn eine Passion. Gemeinsam mit seinen Kollegen spürt er täglich Wissenswertes für seine Kunden auf.

Stubenhocker sind out. Soft Skills sind gefragt – vor allem bei Personalern. Ein längerer Auslandsaufenthalt stärkt solche sozialen Kompetenzen. Das belegt eine Studie der Beratungsgesellschaft CHE Consult im Auftrag der EU-Kommission: Mehr als 90 Prozent der rund 75.000 befragten Studenten und Absolventen attestierten sich nach ihren Erfahrungen im Ausland stärkeres Selbstvertrauen, größere Neugier und eine gelassenere Grundhaltung. Teilnehmer am Erasmus-Programm sind fünf Jahre nach ihrem Studienabschluss im Vergleich zu Absolventen, die den Schritt aus Deutschland nicht gemacht haben, seltener arbeitslos. Rund 150.000 Studenten pro Jahr verbringen mindestens ein Semester im Ausland und 20.000 Schüler büffeln drei oder mehr Monate an einer Schule außerhalb Deutschlands. Au-pair, Freiwilligendienst und Work and Travel sind weitere Angebote, die Welt zu entdecken. Doch sollten diese Trips sorgfältig geplant werden.

„Einfach Koffer packen und los – das ist keine so gute Idee“, sagt Michael Zaubzer, Auslandsberater bei der SBK. „Neuseeland ist als Reiseziel mittlerweile so beliebt, dass es einige Wochen dauern kann, bis das Work-and-Travel-Visum ausgestellt wird.“ Berücksichtigen müssen die Reisenden auch die Gepflogenheiten des Gastlandes. Experte Zaubzer: „In den USA ist man erst mit 21 Jahren volljährig. Wer also in der US-Botschaft ein Work-and-Travel-Visum beantragen will, der muss persönlich im Konsulat vorbeikommen. Unter 21 Jahre in Begleitung der Eltern!“

Vorbereitet starten

Eine gute Reiseplanung ist wichtig. Die SBK-Auslandsberatung hilft dabei, notwendige Dinge nicht zu vergessen und die Traumreise perfekt zu organisieren.

Der Impfschutz kann ebenfalls zum Stolperstein für eine schnelle Abreise werden. „Für die Hepatitis-A- und B-Impfung ist ein Monat einzuplanen. Zwischen den ersten beiden Spritzen sollten 28 Tage liegen“, erläutert Zaubzer. Ist dann auch noch ein Schutz gegen Gelbfieber notwendig – wie etwa in einigen Gebieten Afrikas und Südamerikas – dann braucht es eine noch längere Vorlaufzeit. „Zwischen diesen Impfungen müssen zwei Wochen Wartezeit liegen.“

Es gibt also einiges zu regeln, bevor das Abenteuer Ausland tatsächlich losgehen kann. Deshalb rät der SBK-Experte: „Wer zwei bis drei Monate vor seiner Ausreise bei uns in der Auslandsberatung anruft, ist auf der sicheren Seite, alles stressfrei zu managen.“ Natürlich kommt es hier auf den Einzelfall an: „Wer in ein EU-Land – etwa als Au-pair – reisen will, für den reicht locker ein Monat Vorbereitungszeit.“

„Individuelle Beratung – die wird bei der SBK großgeschrieben: Meist ergeben sich noch sehr wichtige Fragen im persönlichen Gespräch"

- Michael Zaubzer, SBK-Auslandsberater

Gut versichert

Ob das Reiseziel innerhalb der EU liegt oder nicht, das macht in Bezug auf die Krankenversicherung sehr viel aus. In den 28 EU-Staaten und der Schweiz besteht nämlich der Leistungsanspruch über die deutsche gesetzliche Krankenversicherung fort, sofern man hierzulande weiterhin einen Versicherungsschutz hat. Im Klartext: SBK-Versicherte können im Ausland zum Arzt gehen und bekommen die Kosten später erstattet – und zwar in Höhe der deutschen Erstattungssätze. „Private Gebührensätze sind im Ausland meist drei- bis fünfmal so hoch wie unsere Erstattungssätze.“ Deshalb rät Zaubzer: „Eine private Zusatzversicherung ist oft sinnvoll.“ Unverzichtbar ist sie bei Reisen nach Nordamerika, Südamerika, Australien und Asien: Dort greift kein gesetzlicher Krankenversicherungsschutz. Bei der Wahl einer zusätzlichen Auslandsversicherung ist die Länge der Reise ein entscheidener Faktor: „Die gängigen Policen sind auf acht Wochen befristet“, sagt Zaubzer. „Die SBK-Auslandsberater kennen aber gute Anbieter für längere Aufenthalte.“

Wer zahlt bei Unfällen?

Auch das Thema Haftpflichtversicherung ist bei einem längeren Auslandaufenthalt wichtig und kann mit dem SBK-Kundenberater im persönlichen Gespräch besprochen werden.

Neben den von Land zu Land sehr unterschiedlichen Notwendigkeiten zur Krankenversicherung kennt Zaubzer weitere Fallstricke – etwa in puncto Haftpflichtversicherung. „Wenn ein deutsches Au-pair mit dem Auto der amerikanischen Gastfamilie einen Unfall baut, deckt das unter Umständen die deutsche Haftpflichtversicherung nicht ab", nennt der SBK-Experte ein Beispiel. Entscheidend sind feine Unterschiede: Ist das Au-pair noch über die Eltern mitversichert? Wie lange ist der Aufenthalt in den USA? Die Aspekte für einen sicheren Aufenthalt im Ausland sind vielfältig und individuell. Die Experten der SBK sind darauf vorbereitet: „Wer sich von uns beraten lässt, kann seinen Auslandsaufenthalt beruhigt angehen.“ Für diese Sicherheit nimmt sich die SBK-Auslandsberatung Zeit – übrigens gerade auch für Eltern. 

Der Berater findet das Engagement der Eltern wichtig. Seine Erfahrung: Die Schwerpunkte zur Auslandsberatung sind bei Eltern und Kind sehr unterschiedlich: „Eltern stellen Versicherungsfragen. Sie wollen wissen, was im Ernstfall passiert. Kinder wollen schnell raus aus Deutschland und noch ein, zwei praktische Tipps haben“, erklärt Zaubzer. Beide Seiten kann der 51-Jährige kompetent bedienen. Schließlich ist er selbst ein Weltenbummler. Er hat bei vielen ausländischen Krankenkassen hospitiert und teilt heute seinen Lebensmittelpunkt zwischen Deutschland und Irland auf.