Ansprüche geltend machen

So helfen wir unseren Kunden kostenfrei bei Behandlungsfehlern.

  • Die Experten beim SBK Behandlungsfehlertelefon (0800 0 725 725 90 90) stehen Ihnen von Anfang an beratend zur Seite:
  • Schnelle erste Einschätzung des Verdachtes – kann es sich rechtlich überhaupt um einen Behandlungsfehler handeln oder stehen andere Anliegen im Vordergrund?
  • Unterstützung bei der Verfolgung von Schadensersatzansprüchen:
  • Die medizinischen Unterlagen werden bei den Ärzten und Krankenhäusern von uns angefordert und überprüft. 
  • Gemeinsam mit einem Gutachter des MDK beurteilen wir die Unterlagen und schätzen die Erfolgsaussichten ein. Bei Erhärtung des Verdachts wird ein schriftliches Gutachten beim MDK von uns in Auftrag gegeben und dem Versicherten kostenfrei zur Verfügung gestellt.
  • Beratung der Betroffenen, welche Möglichkeiten für die Durchsetzung der Ansprüche bestehen.

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung

Der MDK ist der sozialmedizinische Begutachtungs- und Beratungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Bei vermuteten Behandlungsfehlern klärt er im Auftrag der Krankenkasse die medizinischen Fragen. Häufig kann schon im ersten Vorgespräch zwischen MDK-Gutachter und SBK-Mitarbeiter vom Behandlungsfehlerservice entschieden werden, ob es sinnvoll ist, die Angelegenheit weiterzuverfolgen oder nicht. Im positiven Fall wird anhand der vorliegenden Behandlungsunterlagen der Sachverhalt rekonstruiert und umfassend von den entsprechenden Fachärzten geprüft.

Wichtig ist: Das medizinische Gutachten des MDK stellt keine rechtliche, sondern die medizinische Bewertung des Falls dar. Mit Hilfe eines Gutachtens kann der Patient zunächst die vermutete Fehlbehandlung nachvollziehen und die Risiken eines gerichtlichen Verfahrens besser einschätzen. Wer seine Klage auf ein MDK-Gutachten stützen kann, hat vor Gericht bessere Chancen den Behandlungsfehlervorwurf zu konkretisieren. Urteilt der MDK, dass aus medizinischer Sicht kein Behandlungsfehler vorliegt, sorgt dies ebenfalls für Klarheit beim Betroffenen. 

Eine Alternative zum Gerichtsverfahren: die gütliche Einigung

Wer recht hat, bekommt vor Gericht nicht automatisch recht. Die Beweislage ist oft schwierig. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass mit den Haftpflichtversicherungen auch eine außergerichtliche Einigung möglich ist. So können Sie einen oft langwierigen Prozess und eine mögliche Niederlage vor Gericht vermeiden.

Schlichtungs- und Gutachterstellen

Bei den Ärztekammern der Länder sind Schlichtungs- und Gutachterstellen eingerichtet,  die sich aus Ärzten und Juristen zusammensetzen. Das Verfahren ist freiwillig und findet nur statt, wenn Sie und Ihr Arzt sowie dessen Haftpflichtversicherung einwilligen. Schlichtungsstellen bemühen sich um eine endgültige außergerichtliche Klärung des Falls. Es handelt sich aber nicht um eine Entscheidung, die für ein Gericht bindend wäre. Sie können also auch bei gegenteiliger Empfehlung der Schlichtungsstelle ein Gerichtsverfahren anstrengen. Bei den Gutachterstellen wird festgestellt, ob ein Behandlungsfehler vorliegt oder nicht. Das Verfahren vor den Schlichtungs- und Gutachterstellen ist für den Geschädigten kostenfrei.