Arbeitsunfähig?

Was erfährt der Arbeitgeber durch das Attest?

Zahlen, Codes, verschiedene Begriffe – vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, was eigentlich auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, steht? Und welchen der gelben Zettel müssen Sie als Patient wo abgeben?

Grundsätzlich darf eine Arbeitsunfähigkeit, umgangssprachlich Krankschreibung genannt, nur aufgrund einer ärztlichen Untersuchung bescheinigt werden. Zudem bekommt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nur ein Versicherter, der Anspruch auf Entgeltfortzahlung hat.

Bescheinigung für den Arbeitgeber

Die Bescheinigung setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der erste Teil ist für die Krankenkasse, der zweite für den Arbeitgeber bestimmt. Laut Gesetzgeber muss die Krankschreibung spätestens nach drei Tagen beim Arbeitgeber vorliegen. Allerdings kann dieser andere Fristen verlangen. Meistens ist dieser Punkt im Arbeitsvertrag geregelt. Mittlerweile ist vielfach üblich, dass die Bescheinigung am ersten Krankheitstag vom Arbeitgeber verlangt wird. Übrigens: Auf dem Teil der Bescheinigung, die der Arbeitgeber erhält, ist die Diagnose nicht sichtbar.

Bescheinigung für die Krankenkasse

Den Teil der Bescheinigung, der für die Krankenkasse bestimmt ist, senden Sie bitte innerhalb einer Woche an Ihre Krankenkasse. Mit der App Dokument Direkt der SBK geht das ganz einfach digital - so sparen Sie das Porto.

Worüber die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung informiert