Das Kreuz mit dem Kreuz

Die SBK unterstützt ihre Kunden mit der kostenfreien Zweitmeinung.

Rückenschmerzen sind ein sehr weit verbreitetes Leiden: 
Zwischen 80 und 85 Prozent aller Deutschen haben mindestens einmal im Leben heftige Schmerzen zwischen Nacken und Steißbein. Jede fünfte Frau und jeder siebte Mann leiden sogar unter chronischen Schmerzen.

Deutsche Ärzte operieren oft

Nicht selten landen die Patienten auf dem OP-Tisch. Das belegen Auswertungen des GKV-Spitzenverbandes, der zentralen Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Demnach ist die Anzahl von Bandscheiben-OPs in Deutschland innerhalb von nur fünf Jahren um 43 Prozent gestiegen. Rekordmarken, die sich nicht alleine mit dem demografischen Wandel erklären lassen.

Schließlich greifen Chirurgen aus Nachbarstaaten wie Frankreich oder England zwei- bis dreimal seltener zum Skalpell als die deutschen Ärzte. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass viele Operationen zu keiner Verbesserung der Beschwerden führen. Experten warnen deshalb, dass häufig zu schnell operiert wird. Auch der 43-jährigen Iris P. drohte eine Operation. Wochenlang war das Gehen für sie eine Qual. "Jede Bewegung war die Hölle", erinnert sie sich. Die ?schockierende Diagnose: Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule. 

Bandscheibenvorfall

Was das ist? Eine Verschleißerscheinung. Ähnlich wie bei alten Stoßdämpfern. Mit denen lassen sich unsere Bandscheiben gut vergleichen, dienen sie  doch als elastische Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln. Jede der 23 Bandscheiben besteht im Inneren aus einem Gallertkern mit hohem Flüssigkeitsgehalt. Dieser wird von einem harten Faserring in Position gehalten. Mit zunehmendem Alter verliert die Wirbelsäule an Elastizität. Es entstehen Risse im Faserring. Verstärkt durch Faktoren wie schweres Heben oder eine Fehlhaltung schiebt sich der Gallertkern aus dem Inneren, durch die Risse hindurch und verformt die Bandscheibe. Bleibt der Faserring dennoch intakt, sprechen Experten von einer Bandscheibenvorwölbung. Beim einem Bandscheibenvorfall durchbricht der Gallertkern den Faserring.

Lisa Roepcke ist eine von mehr als 700 Kundenberatern der SBK deutschlandweit

Therapie statt Werkstatt

Der Vergleich mit den Stoßdämpfern ist griffig. Doch Achtung! Der Körper lässt sich nicht in der Werkstatt mittels Ersatzteilen reparieren. Auch Rückenoperationen bergen Risiken. Dennoch gibt es Fälle, wo eine Operation das Mittel der Wahl ist. Keine leichte Entscheidung für Patient und Arzt. "Ich war komplett überfordert, als mir mein Arzt eine Operation nahelegte. Zwar wollte ich, dass diese schrecklichen Schmerzen sofort aufhören. Aber natürlich konnte ich mir nicht sicher sein, dass eine Operation auch tatsächlich hilft", beschreibt die 43-Jährige ihr Dilemma.

Wie Iris P. geht es vielen Betroffenen. Die SBK unterstützt deshalb mit dem kostenfreien Service "Zweitmeinung Rücken". Einzige Voraussetzung ist eine ärztliche Empfehlung zur Durchführung einer Rücken-OP. "Liegt diese vor, erstellen unabhängige und international renommierte Spezialisten eine eigene Therapieempfehlung", erklärt SBK-Kundenberaterin Lisa Roepke.

Vertrauliches Handling

Dabei ist das Prozedere beim SBK-Serviceangebot einfach, wie Iris P. heute weiß. Ihre erste Anlaufstelle war ihre Kundenberaterin Lisa Roepke. "Sie hat mich ermutigt, das Angebot tatsächlich wahrzunehmen, und mir die Details erklärt." Denn der SBK-Service wird durch ein unabhängiges, renommiertes Institut, die Medexo GmbH, realisiert.

Auf der Webseite des Unternehmens unter www.medexo.com informierte sich die 43-Jährige eingängiger über den Service, meldete sich dann entsprechend an. "Jeder Schritt ist gut erklärt, sodass ich auch ohne Anruf bei der Hotline gut zurechtkam", sagt Iris P.

Ausdauer und Disziplin

Nachdem sie sich entsprechend registriert und die Gesundheitsfragen beantwortet hatte, schickte Iris P. die medizinischen Unterlagen, also ihre MRT-Ergebnisse und die Laborbefunde, per Post an die Medexo GmbH, Haupt
straße 117, in 10827 Berlin.

Digital ist das Hochladen der Unterlagen allerdings ebenfalls schnell und 
sicher möglich. "Innerhalb der versprochenen sieben Werktage hatte ich die Zweitmeinung in der Post. Und meine gesamten medizinischen Unterlagen auch." Die Erleichterung von Iris P. war groß. "Mir wurde eine Behandlungsalternative aufgezeigt." Die setzte die 43-Jährige gemeinsam mit ihrem Arzt und einem Sporttherapeuten um.

Bewegung zahlt sich aus

Medikamente und Disziplin – das sind laut Iris P. die zentralen Faktoren, die ihre Schmerzen in die Schranken gewiesen haben. Die Schmerzmittel halfen ihr ein spezielles Rückentraining aufzunehmen. Bei der Suche nach dem ensprechenden Experten hierfür half Kundenberaterin Lisa Ropeke weiter. Dank einer Ernährungsumstellung verlor Iris P. überflüssige Pfunde, die bislang Gemüt und Rücken belasteten. Nun ist Iris P. seit einigen Monaten schmerzfrei. Doch ihr Sporttherapeut hat ihr den Zahn gezogen, sich bald auf die faule Haut zu legen: "Bewegung und Beweglichkeit sind zentrale Bausteine für ein beschwerdefreies Leben. "Mittlerweile hat sich die 43-Jährige aber so an Sport gewöhnt, dass der aus ihrem Alltag gar nicht mehr wegzudenken ist.

Bewusste Entscheidung

Viele Bandscheibenvorfälle lassen sich mit konservativen Maßnahmen therapieren. Studien zufolge sind sogar mehr als 90 Prozent aller Bandscheiben-OPs überflüssig. Doch wie sehen die anderen zehn Prozent aus? Und klingt nicht eine OP verlockender als ein langwieriges Programm aus Sporttherapie und Schweiß? Erinnern wir uns an die Stoßdämpfer und die Autowerkstatt ... Am Ende muss der Patient mit der Wahl der Therapieform eine Entscheidung fällen.

Wir von der SBK meinen: Besser informiert, lässt sich auch besser entscheiden. 
Mit dem kostenfreien Angebot unterstützen wir Sie!

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