Schneller zum Facharzt

Mit dem Terminservice der SBK.

Krankheiten vorausplanen kann man nicht. Passiert es, ist es nicht immer einfach, einen Termin beim Facharzt zu bekommen. Ein Problem, das viele Patienten nur zu gut kennen. Die SBK unterstützt ihre Kunden deshalb mit dem SBK-Terminservice. Auch die Kassenärztlichen Vereinigungen bieten in sogenannten Terminservicestellen die Vergabe von Facharztterminen an.  

Servicestellen sollen Termine beim Facharzt vermitteln

Dauernde Schmerzen, psychische Belastungen oder eine Herzkreislauferkrankung – mit solchen gesundheitlichen Problemen möchte keiner lange auf einen Termin beim Spezialisten warten. Doch die Realität sieht oft anders aus: Eine BKK-Umfrage hat gezeigt, dass gesetzlich Versicherte bis zu 20 Tage Wartezeit einplanen müssen, bis sie beim Spezialisten vorsprechen dürfen. Privatversicherte hingegen erhalten oft schneller einen Termin. Damit das lange Warten bald der Vergangenheit angehört, hat die Politik im Rahmen des sogenannten GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vom Juli 2015 entschieden, dass die Ärzte selbst nun die Terminvergabe beschleunigen müssen. Deshalb haben die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in allen Bundesländern Ende Januar 2016 Terminservicestellen für die zeitnahe und angemessene Behandlung eingerichtet. Sie sollen gesetzlichen Versicherten mit einer Überweisung innerhalb von vier Wochen einen Termin beim Facharzt vermitteln.

Erst Hausarzt, dann Facharzt

Dazu muss der Patient eine Überweisung vom Hausarzt vorlegen, die einen Hinweis auf Dringlichkeit enthält. Über die Dringlichkeit entscheidet der Hausarzt selbst. Der Patient ruft dann bei der Terminservicestelle an und bekommt innerhalb von vier Wochen einen Behandlungstermin beim Facharzt vermittelt. Gelingt es dem Terminservice nicht, diese Vier-Wochen-Frist einzuhalten, muss die Kassenärztliche Vereinigung einen ambulanten Behandlungstermin in einem zugelassenen Krankenhaus anbieten. Aber Vorsicht: Der Terminservice vermittelt nur Facharzt-Termine, keine Termine beim Psychotherapeuten, bei Zahnärzten oder bei Kieferorthopäden. Es werden auch nur maximal zwei Termine vorgeschlagen. Es kann auch sein, dass der Patient längere Fahrtzeiten zu der jeweiligen Praxis in Kauf nehmen muss, in der ein Termin frei ist. Der Patient kann keinen Arzt angeben, zu dem er gerne gehen möchte. Fazit: Wunschtermine beim Wunscharzt gibt es hier nicht, aber immerhin die Sicherstellung einer Versorgung in dringenden Fällen.

Wunscharzt auch ohne Überweisung: Der SBK-Terminservice

Selbstverständlich können Patienten ihre Facharzttermine auch weiterhin selbst organisieren. SBK-Versicherte haben noch eine andere, sehr praktische Möglichkeit: Sie können die SBK bitten, das für Sie zu übernehmen. Denn auch die SBK bietet einen Terminservice – und der hat eine Reihe von Vorteilen gegenüber den Terminvergabestellen der KVen: Um den SBK-Service in Anspruch zu nehmen, ist keine Überweisung erforderlich. Termine werden für alle Fälle – von Vorsorge über Routine bis hin zur Behandlung – vermittelt. Der SBK-Terminservice berücksichtigt, soweit möglich, Ihren Wunschtermin beim Wunscharzt. Bei der SBK erhalten Sie innerhalb von zwei Werktagen eine Rückmeldung, die Terminübermittlung kann auf Wunsch telefonisch, per SMS oder per E-Mail erfolgen. Übrigens vermittelt die SBK Termine bei allen Facharztrichtungen, Psychotherapeuten, Zahnärzten und Kieferorthopäden.

Dieser Service ist für SBK-Kunden selbstverständlich kostenfrei. Ob Sie zum Hörer greifen und alles Wichtige direkt am Telefon besprechen oder ob Sie den Service lieber online in Anspruch nehmen, bleibt dabei Ihnen überlassen.