Service: Zweitmeinung Rücken

Rückenoperation ja oder nein? Die SBK unterstützt Sie!

Ist eine Rückenoperation nötig? Oder helfen auch weniger drastische Mittel? Keine einfache Entscheidung – weder für Sie als Patient noch für Ihren Arzt. Eine unabhängige Expertenmeinung kann für Klarheit sorgen und eine unnötige OP vermeiden. Denn: 80 Prozent aller Rückenoperationen sind überflüssig, so die Schätzung von Experten. Die SBK bietet ihren Kunden deshalb kostenlos einen speziellen Service an: die Zweitmeinung Rücken. Zwei SBK-Kundinnen zeigen, wie ihnen dieser Service geholfen hat. 

Gutachten durch unabhängige Experten

Elke Kurth ist seit vier Jahren Rentnerin. Ihre starke Epilepsie hat sie in den vorzeitigen Ruhestand gezwungen. „Seit meinem letzten Anfall hatte ich im linken Arm kaum noch Kraft und meine rechte Hand zitterte ständig“, sagt Kurth. Als ihr Orthopäde einen bisher unentdeckten Schaden an der Halswirbelsäule feststellte, riet er ihr zu einer Operation. „Mir kamen Zweifel. Ich hatte den Orthopäden gewechselt und das Vertrauensverhältnis war noch nicht gefestigt.“ Außerdem hatte sie Angst davor, sich als Epileptikerin operieren zu lassen. „Deshalb wollte ich eine zweite Expertenmeinung. Dabei hat mir mein SBK-Kundenberater geholfen und mir den SBK-Service mit dem Kooperationspartner Medexo erklärt“, sagt Kurth. Seit Anfang 2015 bietet die SBK den Service an. Mehr als 50 Kunden der SBK haben den Service bereits in Anspruch genommen. Dabei werden die Ergebnisse der Gutachten vertraulich zwischen dem Kunden und Medexo behandelt, die SBK ist damit komplett außen vor.

Fürsorge trotz Anonymität

„Der Ablauf war schnell und unkompliziert. Die SBK übernahm die Kosten“, sagt Elke Kurth. Sie schickte ihre Unterlagen, Befunde und einige ausgefüllte Fragebögen per Post direkt an das Fachinstitut. Wer mag, kann die Unterlagen auch bequem auf der Homepage von Medexo hochladen. Sämtliche Daten werden dabei verschlüsselt und absolut vertraulich behandelt. „Innerhalb der versprochenen sieben Tage erhielt ich eine schriftliche Antwort, einen Anruf und meine Unterlagen zurück“, erklärt Kurth. „Die Ärzte haben sich wirklich intensiv mit meinem Anliegen beschäftigt.“ In ihrem Fall kamen auch die Experten von Medexo zu dem Schluss, dass eine Operation medizinisch sinnvoll ist.

Kurth ließ sich daraufhin tatsächlich operieren und trat danach eine dreiwöchige Reha an. Ihre Schmerzen sind nahezu verschwunden. „Ich habe ein zweites Leben bekommen. Ich kann meine Arme wieder bewegen, habe keine Schmerzen mehr und das Zittern ist verschwunden“, sagt sie. „Die zweite Meinung unabhängiger Experten hat mir die Sicherheit gegeben, diesen Schritt zu gehen“, sagt die Rentnerin. „Zumal die begutachtenden Ärzte kein eigenes Behandlungsinteresse haben und die Zweitmeinung deshalb ganz objektiv ist“.

„55 Prozent der Patienten rieten wir zu einer konservativen Therapie, 15 Prozent rieten wir zu einer anderen Operation.“

-Dr. Jan-Christoph Loh, Geschäftsführer von Medexo    

Zweitmeinung hilft bei der Entscheidung

Der Zweitmeinungsservice gab Barbara Lützkendorf Sicherheit

Auch Barbara Lützkendorf hat den Zweitmeinungsservice Rücken der SBK in Anspruch genommen. Schließlich hat sie seit etwa 20 Jahren Probleme mit der Feinmotorik. Bisher haben der 67-Jährigen Spritzen vom Orthopäden, regelmäßige Physiotherapie und Naturheilmittel geholfen. „Doch zur weiteren Untersuchung hat mein Orthopäde mich zum Neurochirurgen geschickt“, sagt Lützkendorf. Die Diagnose: Wirbelkanaleinengung und Bandscheibenvorfall. Der Chirurg riet ihr, beides operieren zu lassen. In unserem Magazin „SBK leben“ las sie über die Möglichkeit, sich eine Zweitmeinung einzuholen, und nutzte den Service. „Die Zweitmeinung hat mir Sicherheit gegeben und mir geholfen, die eigene Situation klarer zu sehen und eine eigene, unabhängige Entscheidung zu treffen“, sagt Lützkendorf. Sie hat sich vorerst gegen eine OP entschieden, da es ihr zurzeit besser geht.

Eine Rückenoperation wird häufig nicht empfohlen

Unsere beiden Fälle hier sind besonders. Denn der SBK-Zweitmeinungsservice bestätigt die Expertenansicht, dass vielfach in Deutschland zu schnell operiert wird. „55 Prozent der Patienten rieten wir zu einer konservativen Therapie“, sagt Dr. Jan-Christoph Loh, Geschäftsführer von Medexo. „Nur bei etwa 30 Prozent der Fälle haben wir die Erstindikation bestätigt und eine Operation empfohlen.“ In den restlichen Fällen wurde den Patienten von den Rückenexperten eine andere Operation als zuvor nahegelegt.

„Ich konnte mir bequem und unkompliziert eine zweite Meinung von zu Hause aus einholen. Die Experten von Medexo waren sehr fürsorglich. Nach der OP haben sie angerufen und gefragt, wie der Eingriff gelaufen ist,“ sagt Elke Kurth. Damit macht sie Mut, vom Recht auf Zweitmeinung auch tatsächlich Gebrauch zu machen. Sprechen Sie mit Ihrem SBK-Kundenberater.