Besser sehen: Entspannungsübungen für die Augen

Gutes Sehen ist für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Damit das so bleibt, können Sie Ihren Augen täglich etwas Gutes tun. Beachten Sie diese Tipps!

Sie haben einen stressigen Alltag, unsere Augen. Und sie sind uns extrem wichtig. Laut dem Kuratorium Gutes Sehen würden drei Viertel aller Deutschen lieber auf zehn Lebensjahre verzichten als auf ihr Augenlicht. Aber wann haben Sie zuletzt etwas für Ihre Augen getan? Ernähren Sie sich gesund, mit viel Vitamin A? Gönnen Sie Ihren Augen regelmäßige Pausen? Wir haben Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt, die sich schnell in den Alltag integrieren lassen.

Sieben Übungen für Ihre Augen

  1. Blinzeln was das Zeug hält! Schlagen Sie eine Minute lang schnell aber locker die Augenlider auf und zu. Das trainiert die Muskulatur, löst den starren Blick und schützt vor dem Austrocknen der Augen.
  2. Augen kreisen. Diese Übung lockert die Muskulatur. Dafür die Augäpfel in Form einer liegenden Acht bewegen.
  3. Augen relaxen lassen. Wie? Öffnen Sie Ihre Augen einfach ganz weit und lassen Sie Ihren Blick weich in die Ferne schweifen. Das entspannt und trainiert gleichzeitig die Einstellungsfähigkeit.
  4. Der scharfe Blick. Das Kontrastprogramm zum Relaxing-Programm: Fixieren Sie einen Gegenstand eine Weile lang. Dann lassen Sie Ihren Blick in die Ferne schweifen. Wiederholen Sie diese Übung einige Male.
  5. Augen massieren.Klopfen Sie mit zwei Fingern kreisförmig um die Augen. Das regt den Tränenfluss und die Durchblutung an.
  6. Entspannung pur. Wenn Sie eine oder zwei der oben genannten Übungen gemacht haben, reiben Sie Ihre Hände kurz gegeneinander, so dass ein wenig Wärme entsteht. Legen Sie dann die Hände über Ihre Augen. Genießen Sie die Wärme und Dunkelheit!
  7. Herzhaftes Gähnen. Das versorgt den Köper mit neuem Sauerstoff, entspannt die Augen und lockert die Gesichtsmuskulatur.

Regelmäßig zur Augenkontrolle gehen

Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig untersuchen – auch wenn Sie keine Beschwerden haben. Ab 40 Jahren wird die Augenkontrolle alle zwei Jahre und ab 60 Jahren jährlich empfohlen. Zwar sind viele Sehstörungen harmlos, lästig ist es aber allemal, wenn es vor den Augen flimmert oder schwarz wird. Meist sind Unterzuckerung oder eine Migräne der Grund dafür. Das hilft: Blutzuckerspiegel mit Traubenzucker erhöhen. Schokolade und andere fetthaltige Süßigkeiten sind weniger geeignet, da Fett die Aufnahme von Zucker ins Blut verlangsamt und weil unnötig viele Kalorien enthalten sind. Einer Migräne kann rechtzeitig mit Tabletten vorgebeugt werden. Stress und Schlafmangel haben ebenfalls Auswirkungen auf die Augen. Hier kann es unter anderem zu Doppelbildern oder Lidzucken kommen. Entspannung, Schlaf und gegebenenfalls Augentropfen lassen die Symptome verschwinden.

Beim sogenannten Mückentanz bewegen sich einzelne Punkte flecken- oder schlierenartig mit der Blickrichtung. In der Regel verschwinden die Beschwerden von ganz alleine. Wiederholen sich jedoch die Beschwerden, sollte umgehend ein Augenarzt aufgesucht werden. Für schwerwiegende Sehstörungen gilt wie für jede Erkrankung: Früh diagnostiziert lassen sie sich besser behandeln. Nutzen Sie also die regelmäßige Vorsorge bei Ihrem Augenarzt.   

Scheinen Buchstaben beim Lesen zu kippen oder wirken gerade Linien krumm, kann das auf altersbedingte Netzhautschäden hindeuten, die schwere Sehbehinderungen nach sich ziehen können. Frühzeitig erkannt, kann der Augenarzt mit Medikamenten entgegenwirken. Fallen dunkle Punkte wie Regentropfen herunter, kann der Grund eine Blutung im Glaskörper sein. Kommen Lichtblitze hinzu, ist es möglich, dass eine Glaskörperabhebung vorliegt, die zur Erblindung führen kann. Es handelt sich um einen Notfall, bei dem sofort der Augenarzt aufgesucht werden sollte.

Mehr zum Thema finden Sie auf der Internetseites des Kuratoriums Gutes Sehen.