Arbeitsunfall

Wir unterstützen Sie auch im Fall eines Arbeits- oder Wegeunfalls.

Haben Sie einen Arbeits- oder Wegeunfall erlitten, trägt die zuständige Berufsgenossenschaft bzw. Unfallkasse sämtliche Kosten der medizinischen und außermedizinischen Rehabilitation. Darüber hinaus sichert sie ein mögliches finanzielles Risiko bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit (Verletztengeld) oder bei einer dauerhaften Berufsunfähigkeit ab.

Arbeitsunfälle sind die Unfälle, die versicherte Personen infolge der versicherten Tätigkeit erleiden. Der Begriff Arbeitsunfall bezieht sich nicht allein auf Unfälle, die Beschäftigte während ihrer Arbeitstätigkeit erleiden. Zu den Arbeitsunfällen zählen auch Unfälle von z. B. Schülern während ihres Schulbesuchs, Kindern in einer Kindertagesstätte, Studierenden an einer staatlich anerkannten Hochschule oder von Menschen, die erste Hilfe geleistet haben nach einem Verkehrsunfall.

Was zählt als Arbeitsunfall?

  • Unfälle bei Botengängen und auf Reisen im Auftrag des Betriebes
  • Unfälle, die sich bei Betriebsveranstaltungen ereignen, zum Beispiel bei Betriebsausflügen oder Betriebsfeiern, sofern diese Veranstaltungen vom Unternehmen durchgeführt werden.
  • Unfälle während eines regelmäßigen Betriebssports - jedoch nicht, wenn der Wettkampfcharakter im Vordergrund steht.
  • Unfälle, die beim Verwahren, Beschaffen, Erneuern und Instandhalten von Arbeitsgeräten passieren – z. B. wenn ein Kind auf Wunsch der Schule ein Schulbuch kauft.
  • Unfälle, die ehrenamtlich Tätige während ihrer Tätigkeit erleiden. Voraussetzung ist, dass ein unmittelbarer Zusammenhang mit der ehrenamtlichen Tätigkeit besteht.

Wegeunfall

Auch Unfälle auf dem direkten Weg von und zur versicherten Tätigkeit, so genannte Wegeunfälle, stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Versichert sind auch Umwege, die z. B. nötig werden

  • um Kinder während der Arbeitszeit unterzubringen,
  • bei Fahrgemeinschaften,
  • bei Umleitungen,
  • weil der Arbeitsplatz über einen längeren Weg schneller erreicht werden kann.

Was tun bei einem Arbeitsunfall

Ein Arbeitsunfall, der zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Kalendertagen führt, muss Ihr Arbeitgeber dem zuständigen Unfallversicherungsträger melden. Welcher der für Sie zuständige Unfallversicherungsträger ist, kann Ihnen Ihr Arbeitgeber mitteilen.

Sie selbst sollten umgehend einen Arzt aufsuchen. Im Zweifelsfall wird Ihr Hausarzt Sie an den nächsten Durchgangsarzt verweisen. Durchgangsärzte sind besonders qualifiziert für die Behandlung von Unfallverletzten. Die Vorstellung bei einem Durchgangsarzt ist erforderlich, wenn

  • die Unfallverletzung über den Unfalltag hinaus zur Arbeitsunfähigkeit führt, oder
  • die notwendige ärztliche Behandlung voraussichtlich über eine Woche andauert, oder
  • Heil- und Hilfsmittel zu verordnen sind, oder
  • es sich um eine Wiedererkrankung aufgrund von Unfallfolgen handelt.

Bei leichten Verletzungen werden Unfallverletzte vom Durchgangsarzt zur weiteren Behandlung an den Hausarzt überwiesen. In diesen Fällen überwacht der Durchgangsarzt das Heilverfahren z. B. durch Wiedervorstellungstermine, die sogenannte Nachschau.

Unfall melden

Wichtig ist, dass Sie schnell wieder auf die Beine kommen. Wer welche Kosten trägt und wie die weitere Vorgehensweise ist, klärt Ihre SBK mit dem jeweiligen Unfallversicherungsträger. Sie können uns dabei unterstützen, indem Sie uns den Unfall melden und möglichst genaue Angaben zum Unfallhergang, zum Unfallort und zu den Unfallbeteiligten machen.

Wir unterstützen Sie

Bei allen Fragen rund um Arbeits- und Wegeunfälle können Sie sich vertrauensvoll an Ihren persönlichen Kundenberater wenden! Wir unterstützen Sie gern, damit Sie so schnell wie möglich wieder Ihrem geregelten Leben nachkommen können.