Reiseinformationen Mittel- und Südamerika

Informationen zu Reisezielen und empfohlenen Reiseimpfungen für Ihre Auslandsreise nach Mittel- und Südamerika.

Karte von Mittel- und Südamerika
Mittelamerika: Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Costa Rica, Dominica, Dominikanische Republik, El Salvador, Grenada Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Kuba, Nicaragua, Panama, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago | Südamerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Guyana, Kolumbien, Paraguay, Peru, Suriname, Uruguay, Venezuela

Klima Mittelamerika

Man unterscheidet die östlich-atlantischen Regionen von den westlich-pazifischen Regionen. Je nach Zugehörigkeit ist das Klima sehr unterschiedlich.

Der östliche Teil der mittelamerikanischen Landbrücke wird von feuchten Nordostwinden geprägt, welche sich im Zentrum der Hochländer und der dortigen Gebirgsketten stauen und für ein feuchtes Klima sorgen. Eine eindeutige Trockenzeit ist hier nicht gegeben.

Im westlich-pazifischen Teil ist das Klima deutlich trockener als an der Karibikküste. Die Trockenzeit ist hier meist von Dezember- April. Von Mai-November bringen die westlichen Luftströme Regen.

Klima Südamerika

Durch die große Nord-Süd Ausdehnung sind hier fast alle Klimazonen vertreten. Es reicht von großer Hitze bis zu arktischer Kälte.

Die nördlichen Regionen sind tropisch-heiße Klimazonen, welche sich in Richtung Äquator zu tropisch schwül-heißen Gebieten verändern.

Südlich des Äquators verändert sich das Klima von tropisch hin zu den gemäßigten Zonen, bevor  dann ganz im Süden eher arktisches Klima vorherrscht.

Karibik

Die Inselwelt der Karibik verfügt über ein randtropisches bis tropisches Klima, welches dafür sorgt, dass die Temperaturschwankungen sehr gering ausfallen.

Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch einhergehend mit Tageshöchsttemperaturem um ca. 35 Grad Celsius. Die Trockenzeit herrscht von November bis März und in der übrigen Zeit muss mit heftigen Regenschauern gerechnet werden.

Einreise-Impfvorschriften

Bei Direkteinreise aus den europäischen Staaten bestehen derzeit keine Impfvorschriften.

Welche Impfungen sinnvoll sind hängt von der Reiseart ab. Bei einem überwiegenden Aufenthalt in touristischen Gebieten sind weitaus weniger Impfungen angeraten, als bei einer Rucksacktour unter einfachsten Bedingungen.

Je nach Reiseart kommen folgende Impfungen in Frage:

  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Tollwut
  • Cholera
  • Typhus
  • Meningokokken
  • Gelbfieber

Malariavorbeugung

Das Malariarisiko wird durch einen konsequenten Mückenschutz besonders in den Abend- und Nachtstunden reduziert (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen auf einen Blick:

  • Ab Sonnenuntergang bis zu den Morgenstunden ist der Aufenthalt in mückengeschützten Räumlichkeiten empfehlenswert.
  • In Malaria betroffenen Regionen sollte ab der Dämmerung im Freien eine körperbedeckende Kleidung getragen werden.
  • Die von der Kleidung nicht bedeckten Hautstellen sollten mit einem Insektenabwehrmittel behandelt werden.
  • In den Wohnräumen ist die Verwendung von insektenabtötenden Mitteln sehr ratsam. Diese können in Form von Räucherspiralen, Kerzen und Aerosolen sein.
  • Schützen Sie sich vor allem in Risikogebieten mit einem angebrachten Moskitonetz im Schlafzimmer.

Zusätzlich zur Expositionsprophylaxe empfiehlt sich die Einnahme oder die Mitnahme eines Anti-Malaria-Medikamentes (Chemoprophylaxe). Art, Dauer und Anwendung der Medikamente erfragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle.

Weiterführende Informationen

Auslandsberatung der SBK:

Sie erreichen die Auslandsberatung telefonisch unter 0800 0 725 725 7090 (gebührenfrei innerhalb Deutschlands) oder per E-Mail unter auslandsberatung@sbk.org.

Außerdem können Sie jederzeit bei uns den Reisegesundheitsbrief anfordern

Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amts

Ratschläge zur Reiseapotheke

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