Grippeschutzimpfung

Eine Grippeschutzimpfung ist besonders sinnvoll für Menschen über 60 Jahre. Dazu kommen chronisch Kranke, Schwangere und medizinisches Personal. Das Besondere: Die SBK übernimmt die Kosten in voller Höhe.

Grippeschutzimpfung - Ihr SBK-Vorteil:

  • Die Grippeschutzimpfung ist gesetzlich nur bei Personen ab 60 Jahren als Standardimpfung vorgesehen – die SBK übernimmt die Impfkosten der Standardimpfung dennoch in vollem Umfang für alle Versicherten.

So bekommen Sie eine Grippeschutzimpfung

Haben Sie sich zu einer Grippeschutzimpfung entschlossen, wird Ihnen Ihr Hausarzt im Regelfall ein Rezept über den Impfstoff ausstellen. Lösen Sie dieses zunächst in einer Apotheke auf eigene Kosten ein. Zusätzlich erhalten Sie von Ihrem Arzt eine Privatrechnung über die Beratungsleistung, die Sie ebenfalls zunächst begleichen. Beide Rechnungen reichen Sie bei der SBK ein. Wir erstatten dann die Kosten der Grippeschutzimpfung in vollem Umfang.

Was Sie über die Grippeschutzimpfung wissen sollten

  • Die beste Impfzeit ist in den Monaten Oktober und November.
  • Die Grippeschutzimpfung erreicht nach etwa zwei Wochen ihre schützende Wirkung. Danach hält sie bis zu einem Jahr an.
  • Da Impfungen Ihr Immunsystem vorübergehend stärker fordern, kann es für kurze Zeit anfälliger für andere Infektionen sein.
  • Eine Grippeschutzimpfung schützt bis zu 90 % aller Geimpften, da sie den Ausbruch der Influenza verhindert bzw. ihren Verlauf abschwächt.
  • Wir empfehlen Ihnen die Impfung ganz besonders, wenn Sie über 60 Jahre alt, chronisch erkrankt oder als medizinische Pflegekraft in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtungen angestellt sind. Außerdem ist eine Grippeschutzimpfung ratsam für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel.
  • Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto stärker wird die Übertragung der Grippe eingedämmt.
  • Grippeviren verändern ihre äußere Hülle. Dadurch kann das menschliche Immunsystem sie nach einiger Zeit nicht mehr erkennen und bekämpfen. Die Folge: Der Impfschutz verliert nach einem Jahr seine Wirkung. Frischen Sie ihn deshalb bestenfalls vor der Grippesaison mit einer neuen Grippeschutzimpfung auf.

Nebenwirkungen und Einschränkungen

  • Nebenwirkungen einer Grippeschutzimpfung gibt es kaum. Es können allerdings lokale Unverträglichkeiten auftreten, die sich durch Rötungen, Schwellungen und Schmerzen äußern. Selten gibt es Beschwerden wie leichtes Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Sie klingen in der Regel nach ein bis zwei Tagen ab. Bei nicht nachlassenden Beschwerden oder Symptomen wie Gefühlsstörungen, Nervenschmerzen, Lähmungen oder Blutergüssen sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Solche Störungen sind allerdings äußerst selten.
  • Für Kinder und Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel wird die Impfung nur im Fall einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung empfohlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.
  • Nicht impfen lassen sollten sich Menschen mit akuten fieberhaften Erkrankungen oder einer Hühnereiweißallergie.

Mehr zum Thema:

Informationen zur Grippe-Impfung auf impfen-info.de