Medikamente & Verbandmittel

Alle Informationen zu Zuzahlungen und Rabattverträgen bei Arzneimitteln.

Für Ihre Behandlung bekommen Sie von Ihrem Arzt, der eine Kassenzulassung besitzt, rezeptpflichtige Arzneimittel verordnet. Grundsätzlich gibt es bei Medikamenten und Verbandmitteln folgende Regelungen:

  • Wenn Sie für Ihre Therapie erstattungsfähige Arzneimittel, Verbandmittel sowie zuzahlungsfreie Harn- und Blutzuckerteststreifen benötigen, übernehmen wir die Kosten.
  • Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel dürfen wir grundsätzlich nicht erstatten. Ausnahmen sind Medikamente für Kinder bis zum zwölften Lebensjahr, für Jugendliche mit Entwicklungsstörungen und bestimmte Arzneimittel, die für die Behandlung schwerwiegender Erkrankungen eingesetzt werden.

Medikamente und Verbandmittel - Ihre SBK-Vorteile:

  • Viele Medikamente bekommen Sie dank der Rabattverträge, die wir mit Arzneimittelherstellern abgeschlossen haben, besonders günstig.
  • Welche Medikamente in Ihrem Einzelfall erstattet werden können, sagt Ihnen Ihr persönlicher Kundenberater.

Regelungen für Zuzahlungen

Ab dem 18. Lebensjahr zahlen Sie bei Arzneimitteln 10 Prozent des Preises (mindestens 5 Euro, maximal 10 Euro pro Packung). In jedem Fall ist die Zuzahlung nicht höher als der Preis des Arzneimittels. Für besonders preisgünstige Arzneimittel kann die Zuzahlung entfallen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach diesen Alternativen. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung veröffentlicht außerdem eine Liste zuzahlungsfreier Arzneimittel.

Günstige Alternativen durch Rabattverträge

Damit Sie möglichst wenig zuzahlen, haben wir mit renommierten Arzneimittelherstellern Rabattverträge abgeschlossen. Davon profitieren Sie bei vielen Rezepteinlösungen und müssen weniger zuzahlen. Ihre Apotheke übergibt Ihnen bei Kassenrezepten dann ein Medikament von einem dieser Hersteller. Eine Ausnahme gibt es dann, wenn Ihr Arzt den Austausch des verordneten Arzneimittels auf dem Rezept ausschließt. Oder er verschreibt einen bestimmten Wirkstoff, den mehrere Hersteller anbieten. Fragen Sie in diesen Fällen Ihren Apotheker nach einer günstigen Alternative.

Hier sehen Sie die aktuell rabattierten Arzneimittel nach Wirkstoff geordnet:  

Rabattierte Arzneimittel, gültig ab 1.7.2017 (PDF, 4,35 MB)

Preiswerte Qualität: Generika

Generika sind Arzneimittel mit demselben Wirkstoff wie das Original. Sie erhalten diese – bei gleicher Qualität und entsprechend allen Sicherheitsanforderungen – deutlich günstiger als das Originalpräparat. Bei vielen verschriebenen Medikamenten zahlen Sie dann weniger, bei zuzahlungsfreien Medikamenten sogar gar nichts dazu.

Festbeträge

Festbeträge legen den Höchstbetrag der Erstattung fest, den gesetzliche Krankenkassen – und damit auch wir – übernehmen dürfen. Liegt der Preis eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels über dem Festbetrag, da der Hersteller des Arzneimittels den Preis nicht auf den Festbetrag absenkt, zahlen Sie in der Apotheke den Preisunterschied, also einen Aufpreis.

In diesem Fall erkundigen Sie sich ruhig bei Ihrem Arzt nach Alternativen ohne Aufpreis. Denn für jede Wirkstoffgruppe gibt es Arzneimittel, die Sie zum Festbetrag erhalten. Übrigens ist Ihr Arzt dazu verpflichtet, Ihnen diese Alternativen zu nennen.

Preisvergleich lohnt sich

Auch bei Arzneimitteln, die Sie ohne Rezept in der Apotheke bekommen, lohnt sich ein Preisvergleich. Der Grund hierfür ist, dass jeder Apotheker die Preise für diese Produkte selbst bestimmen darf. Neben Ihren örtlichen Apotheken stehen Ihnen dazu auch Versandapotheken zur Verfügung.

So bekommen Sie Medikamente und Verbandmittel:

Das Rezept Ihres Arztes legen Sie einfach in Ihrer Apotheke vor. Sie erhalten dann das verschreibungspflichtige Medikament oder Verbandmittel. Sie zahlen dann, je nachdem, ob es sich um ein rabattiertes Medikament handelt oder nicht, die entsprechende Zuzahlung.

Nicht verschreibungspflichtige Medikamente für Bagatellerkrankungen wie zum Beispiel Kopfschmerz- oder Schnupfenmittel zahlen Sie grundsätzlich selbst, die Kosten hierfür dürfen wir nicht übernehmen.

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