Pflegebegutachtung

Informationen zum Ablauf und zur Vorbereitung einer Pflegebegutachtung durch den MDK.

Im Rahmen einer Pflegebegutachtung wird Ihr individueller Hilfebedarf festgestellt, damit Sie die notwendige Unterstützung erhalten. Voraussetzung ist, dass Sie zuvor einen Antrag auf Pflegeleistungen bei uns gestellt haben. Um den Antrag auf Pflegebedürftigkeit zu stellen, leitet Sie Ihr persönlicher Kundenberater gern an die SBK-Pflegeberater weiter.

Nachdem Sie bei uns einen Antrag auf Pflegebedürftigkeit gestellt haben, meldet sich der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) – ein unabhängiger Beratungs- und Gutachterdienst – bei Ihnen. Er schlägt Ihnen einen Termin für die Pflegebegutachtung vor.

Ein Gutachter des MDK führt die Pflegebegutachtung durch. Die Gutachter sind speziell ausgebildete Pflegefachkräfte oder Ärztinnen und Ärzte.

Die Gutachter des MDK kommen zu Ihnen nach Hause – das kann auch ein Alten- oder Pflegeheim sein. Der MDK schlägt Ihnen dafür vorab entweder schriftlich oder telefonisch einen Termin für den Hausbesuch vor.

Der Gutachter des MDK kommt zu Ihnen, um einen Eindruck von Ihrer persönlichen Pflegesituation zu gewinnen. Schildern Sie ihm deshalb, welche Einschränkungen Sie haben und was Ihnen im Alltag Schwierigkeiten macht. Bitten Sie eine mit Ihrer Situation vertraute Person, während des Hausbesuchs dabei zu sein. Das hilft dem Gutachter, von Ihrer Situation ein umfassendes Bild zu bekommen. Der Hausbesuch kann bis zu eine Stunde dauern.

Der Beauftragte des MDK fasst die Ergebnisse in einem Gutachten zusammen. Dieses leitet er gemeinsam mit der Information, welche Hilfsmittel Sie brauchen (zum Beispiel einen Rollstuhl), an uns weiter. Daraufhin erhalten Sie von uns einen Bescheid – inklusive einer Kopie des Gutachtens. Darin steht, in welchen Pflegegrad Sie eingestuft wurden und auf welche Leistungen Sie Anspruch haben.

Film zur neuen Pflegebegutachtung ab 1.1.2017