Pflege- und Pflegezusatzversicherung

Mit der Pflegeversicherung genießen Sie auch im Alter besten Versicherungsschutz. Wir versprechen: Starke Leistung. Ganz persönlich.

Pflicht zur Versicherung bei der Pflegeversicherung

Grundsätzlich sind alle versicherungspflichtigen und freiwillig versicherten Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung pflegeversichert.

Freiwillige Weiterversicherung

Wenn Sie nicht mehr in der in der sozialen Pflegeversicherung versicherungspflichtig sind und nicht der gesetzlichen Krankenversicherung angehören, können Sie Ihre freiwillige Weiterversicherung in der sozialen Pflegeversicherung fortsetzen. Bitte stellen Sie dazu innerhalb von 3 Monaten einen Antrag. Das Recht zur Weiterversicherung besteht für Sie nicht, wenn Sie einen privaten Krankenversicherungsvertrag abschließen. In diesem Fall benötigen Sie einen privaten Pflegeversicherungsvertrag.

Beiträge zur Pflegeversicherung

Beitragssatz in Prozent
allgemeiner Beitragssatz2,35
Beitragssatz für Kinderlose über 23 Jahren inklusive Zuschlag 2,60

Ihre Beitragshöhe richtet sich nach Ihren Einnahmen, die auch für die Berechnung der Krankenversicherungsbeiträge gelten. Die Grenze zur Beitragsbemessung im Jahr 2015 liegt bei monatlich 4.125,- €. 

Den Pflegeversicherungsbeitrag bezahlen Sie als Arbeitnehmer grundsätzlich jeweils zur Hälfte zusammen mit Ihrem Arbeitgeber. Haben Sie keine Kinder, so tragen Sie den zusätzlichen Beitrag in Höhe von 0,25 % alleine. Eine Ausnahme gibt es in Sachsen, wo Sie als Arbeitnehmer 1,675 % (ohne Kinder 1,925 %) und Ihr Arbeitgeber 0,675 % übernimmt.

Pflegeversicherung - Ihre SBK-Vorteile:

  • Sie sichern sich für eine ambulante oder stationäre Pflege ab. Im Zuge der Krankenversicherung sind Sie auch pflegeversichert.
  • Gerechte Verteilung der Beitragshöhe: Sie zahlen gestaffelte Beiträge, die sich an der Höhe Ihres Gesamteinkommen orientieren. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt aktuell bei 4.125,- €. Sollte Ihr Einkommen unter dieser Grenze liegen, dann zahlen Sie nur die Beiträge aus Ihren ermittelten Einkünften, mindestens jedoch aus einem Betrag von 945,00 €.
  • Sofern Ihr Gesamteinkommen über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, sind keine Nachweise zur Ermittlung der Beiträge von Ihnen erforderlich.
  • Beziehen Sie einen Gründungszuschuss von der Bundesagentur für Arbeit oder ein Einstiegsgeld, profitieren Sie unter bestimmten Voraussetzungen von einer reduzierten Beitragsbemessungsgrundlage von 1.417,50 €. Auf Antrag können Sie auch als Selbstständiger ohne Gründungszuschuss die Beitragsbemessungsgrundlage auf 1.417,50 € senken.

 

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