SBK-MedPlus: Brustkrebs Nachsorge

Informationen zur Nachsorge bei Brustkrebs

Ziel von SBK-MedPlus ist es, Brustkrebspatientinnen im Rahmen der Nachsorge genau die Stabilität und Sicherheit zu bieten, die sie brauchen, um sich wieder sicher und wohl zu fühlen. Die SBK unterstützt bei der Bewältigung der vielen seelischen Belastungen, z. B. in Beruf und Partnerschaft. Neben den psychosozialen Angeboten stellt die SBK eine fortschrittliche Nachsorge in den Vordergrund, die auf aktuellen und wissenschaftlich abgesicherten Erkenntnissen beruht.

Die wichtigsten Aufgaben der Nachsorge:

  • rechtzeitiges Erkennen eines Wiederauftretens der Krankheit (Tumorrezidiv)
  • Feststellung und Behandlung von Begleit- oder Folgeerkrankungen
  • Hilfe bei physischen, psychischen und sozialen Schwierigkeiten

Hohe Standards

Grundsätzlich entspricht die Qualität der Nachsorge bei SBK-MedPlus den hohen Standards des gesamten Programms. Die Berücksichtigung von individuellen Bedürfnissen ist für den Heilungsprozess dabei genau so wichtig wie die medizinische Behandlung selbst. Dies beweisen auch wissenschaftliche Studien: Wenn keine Krankheitssymptome vorliegen, sind das ausführliche Gespräch mit dem Arzt und die gründliche körperliche Untersuchung in der Nachsorgephase wichtiger als häufige apparative Untersuchungen. Einzige Ausnahme ist die jährliche Mammografie. Wichtig ist auch die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust.

Die Diagnose Brustkrebs lässt sich besser verarbeiten, wenn die Patientin ihre seelische Verfassung bewusst wahrnimmt und das soziale Umfeld in ihre Therapie einbezieht. Bei schweren psychischen Problemen sorgt SBK-MedPlus dafür, dass entsprechende Spezialisten mit einbezogen werden. Zu den ärztlichen Beratungsaufgaben gehört auch die Berücksichtigung hormoneller Probleme - etwa bei der Frage, ob die Patientin Hormonpräparate nach Eintritt der Wechseljahre oder zur Schwangerschaftsver-hütung einnehmen darf.

Nachsorgephase

Die Nachsorgephase mit SBK-MedPlus umfasst die ersten fünf Jahre nach der Erstbehandlung. Die Patientin erhält einen Nachsorgepass, der an wichtige Termine erinnert. Bei Bedarf kann jederzeit und unabhängig von den vorgesehenen Untersuchungsterminen ein Arzt aufgesucht werden.

 

UntersuchungErstes bis fünftes Jahr nach Erstbehandlung
Anamnese (ausführliches Gespräch über Krankheitsverlauf und subjektives Befinden) und körperliche Untersuchungalle 3 Monate in den ersten 3 Jahren, alle 6 Monate in den Folgejahren
Beratungsgesprächalle 3-6 Monate
Mammografie nach brusterhaltender Therapie: Kontrolle der operierten Brust bzw. der anderen Brustalle 6 Monate bzw. 12 Monate
Mammografie nach Brustentfernung: Kontrolle der anderen Brusteinmal jährlich
gesetzliche Früherkennungeinmal jährlich

 

Oberstes Ziel der regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen ist, das Wiederauftreten eines Tumors (Rezidivs) in der Brust und eventuell aufgetretene Absiedelungen des Tumors (Metastasen) frühzeitig zu entdecken. Rechtzeitiges Erkennen ist hier ein entscheidender Vorteil.

Darauf folgt eine eingehende körperliche Untersuchung, bei der vor allem nach Symptomen eines Tumorrezidivs gesucht wird. Zur Nachsorge gehört auch die Beratung zu verschiedenen Möglichkeiten der psychischen, sozialen, familiären, körperlichen und beruflichen Rehabilitation.

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Ihr SBK-Kundenberater hilft Ihnen gerne weiter. Oder nutzen Sie unser SBK-Kundentelefon 0800 0 725 725 725 0 (gebührenfrei in Deutschland).