Ausgleichssport

Welche Sportarten passen zusammen?

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Besser Fußball spielen dank Yoga und stärker in die Pedale treten mit Hilfe von Rudertraining: Hört sich erst einmal abwegig an, funktioniert aber. Denn wer einseitig trainiert, vernachlässigt zum Beispiel bestimmte Muskelgruppen. Es gibt allerdings Sportarten die gut zusammenpassen und sich ergänzen. Man spricht in diesem Fall von Ausgleichssport. Wichtig dabei: Es gibt in der Regel eine Hauptsportart, die von einer Zusatzsportart unterstützt wird. Sie dient der Verletzungsprävention und der Leistungssteigerung. Erfahren Sie mehr dazu in unserem Interview mit Prof. Dr. Ingo Froböse. Jetzt fragen Sie sich vielleicht: Welche Sportarten passen überhaupt zueinander? Wir haben eine Übersicht mit möglichen Kombinationen erstellt. Übrigens: Oft bietet sich mehr als eine Sportart an. Läufer können beispielsweise neben Krafttraining auch Inlineskaten.

Fußball und Yoga

Beweglichkeit, Koordination, Balance und Stabilität: Alles Eigenschaften, die Fußballerinnen und Fußballer brauchen und die durch Yoga verbessert werden können. Deswegen sind Fußball und Yoga eine bewährte Kombination. Im Internet gibt es sogar spezielle Yoga-Routinen für die Ballsportlerinnen und -sportler.

Laufen und Krafttraining

Beim Laufen wird der Körper eher einseitig trainiert. Deswegen heißt es Gegensteuern mit Krafttraining, denn gerade eine stabile Rückenmuskulatur ist wichtig. Ebenfalls ein guter Ausgleich zum Laufen: Hula Hoop. Auch hier wird der Rücken gestärkt.

Sie wollen auch in der kalten Jahreszeit draußen laufen? Sportwissenschaftlerin Dr. Stefanie Pietsch hat ein paar Tipps für Sie parat.

Kraftsport und Schwimmen

Eine sportliche Aktivität, die sich allgemein sehr gut als Ausgleich für viele Sportarten eignet, ist Schwimmen. Es schont die Gelenke und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Außerdem ist Schwimmen ideal für ein ganzheitliches Training. So werden auch Muskeln beansprucht, die beim Krafttraining vernachlässigt werden, ohne den Körper dabei zu überlasten.

Radfahren und Rudern

Zwei Sportarten, die sich optimal ergänzen: Rudern und Radfahren. Bei zweitem wird primär die Beinmuskulatur gestärkt. Rudern ist hierzu das perfekte Gegenstück. Neben Armen und Schultern wird auch der Rumpf trainiert. Und mit einem starken Rumpf kann man besser in die Pedale treten. Gleichzeitig eignet sich aber auch Fahrradfahren als Ausgleich für den Rudersport, weil ebenfalls wieder andere Muskelgruppen aktiviert werden.

Nordic Walking und Aqua Jogging

Wer einen Ausgleich zum Walken sucht, kann es zum Beispiel mit Aqua Jogging probieren. Der Wassersport wirkt vor allem regenerativ und ist kaum belastend. Aus diesem Grund eignet sich Aqua Jogging besonders gut für Sportanfängerinnen und -anfänger. Wollen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag integrieren? Dann bekommen Sie wertvolle Tipps in unserem Artikel.

Klettern oder Bouldern und Kampfsport

Klettern und Bouldern liegen im Trend. Als Ausgleich eignen sich Yoga, Pilates und Radfahren– aber auch Kampfsport: Er fördert Kondition, Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Besonders gut geeignet ist Ju-Jutsu. Es stärkt das Körperbewusstsein, die Konzentration und lehrt das Umlenken von Kraft – alles hilfreich beim Klettern und Bouldern.

Reiten und Yoga

Yoga trainiert die Atmung sowie die Körperbeherrschung und Flexibilität. Davon können Reiterinnen und Reiter profitieren. Perfekt sind auch Yoga-Übungen, die darauf abzielen, die Hüfte zu lockern.

Golf und Krafttraining

Golf beansprucht die Wirbelsäule, allen voran den Lendenwirbelbereich. Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfälle können die Folge sein. Deshalb ist es wichtig, den unteren Rücken sowie die seitlichen und geraden Bauchmuskeln zu trainieren. Am besten funktioniert das mit Krafttraining.

SBK-Fitness-Check

Mit sportmedizinischen Untersuchungen können Sie Ihre sportliche Leistungsfähigkeit bestimmen lassen.

Ob Sie zu den Freizeit- oder Breitensportlern, Einsteigern oder Ambitionierten zählen – mit Sport halten Sie Ihren Körper und Ihr Herz-Kreislauf-System fit. Die ideale Basis ist die sportmedizinische Untersuchung SBK-Fitness-Check. Er zeigt Ihnen, wie fit Sie sind und unterstützt Sie durch hilfreiche und individuelle Trainingstipps. Der SBK-Fitness-Check kann alle 24 Monate in Anspruch genommen werden.

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